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„Sea-Eye“ kauft zweites Schiff

Die Regensburger Hilfsorganisation ist auf ihrer zweiten Mission. Im April soll das zweite Schiff Richtung Mittelmeer fahren.

Der Kutter der Initiative „Sea-Eye“ aus Regensburg Foto: Bernd Wüstneck/Archiv
Der Kutter der Initiative „Sea-Eye“ aus Regensburg Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Regensburg.Die Hilfsorganisation „Sea-Eye“ aus Regensburg kann künftig noch mehr Flüchtlinge aus Seenot retten. Sie hat ein zweites Rettungsschiff erworben, wie die Organisation am Montag mitteilte. Das neue Schiff ist ein etwa 60 Jahre alter Fischkutter aus der ehemaligen DDR-Fischfangflotte. Im April soll das Schiff von Stralsund aus Richtung Mittelmeer fahren. Ab Mai soll die Besatzung vor der libyschen Küste Flüchtlinge an Bord holen. 2016 hatte „Sea-Eye“ nach eigenen Angaben 5568 Menschen aus Seenot gerettet. Allein am vergangenen Wochenende holte die Crew etwa 450 Menschen aus völlig überfüllten Booten.

Die Mission 2 unter Leitung von Kapitän Arne Schmidt ist seit Donnerstag vergangener Woche vor der libyschen Küste unterwegs, um Schiffbrüchige und Ertrinkende zu retten. Mit dabei sind auch drei Regensburger. Arne Schmidt, Nathalie Decuypere und David Stahl werden mit sechs weiteren Helfern imSeegebiet vor Libyen unterwegs sein, um schiffbrüchige Flüchtlinge aus ihrer Notlage zu befreien.

Unser Autor Daniel Geradtz hat vor der Abreise mit ihnen gesprochen.

Michael Buschheuer ist der Initiator der Regensburger Flüchtlingsinitiative „Sea Eye“. Foto: dpa
Michael Buschheuer ist der Initiator der Regensburger Flüchtlingsinitiative „Sea Eye“. Foto: dpa

Zu Beginn der Mission im vergangenen Jahr haben wir bereits über die Arbeit von Michael Buschheuer und seinem Team berichtet. Lesen Sie hier, wie alles anfing.

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Der Mittelbayerische Verlag spendete den Erlös der ersten Gala „Menschen, die bewegen“ an Sea-Eye.

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