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Entwicklungshilfe

Echte Hilfe für die Menschen in Afrika

Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten auf dem Land steigern die Produktion und verbessern auch das Einkommen.
Von Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe.

Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe Foto: Thieme
Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe Foto: Thieme

Regensburg.Eine Berufsausbildung erhöht die Chance junger Menschen in Sierra Leone, ein besseres Einkommen zu erwirtschaften: vor allem auf dem Land. Aufregung macht sich unter den fast 100 Absolventinnen und Absolventen breit, die gerade eine Berufsausbildung in der Stadt Kenema abgeschlossen haben. Sie erhalten ihr Abschluss-Diplom, manche haben Tränen in den Augen. In ihrer Familie sind sie die Ersten mit einem Abschlusszeugnis und hoffentlich der Schlüssel für eine bessere Zukunft.

Regierung

Söders Visite im Flüchtlingscamp

In Äthiopien lernt der bayerische Regierungschef von Kindern mit Zukunftsnöten. Der AfD erteilt er eine Lektion.

In meiner Funktion als Präsidentin der Welthungerhilfe reiste ich Anfang Juli zum ersten Mal in ein Partnerland: ins westafrikanische Sierra Leone. Ein Land, das sich noch nicht von einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg gefolgt von einer dramatischen Ebola-Epidemie erholt hat. Der UN-Index für menschliche Entwicklung sieht es unter den zehn letzten Ländern, die Hungersituation wird laut Welthunger-Index als sehr ernst betrachtet. Umso mehr möchte ich wissen, wie wir die Bevölkerung mit unseren Projekten langfristig unterstützen können. Die Nachwuchsfachkräfte kommen aus allen Teilen Sierra Leones und haben das Ausbildungsprogramm der Welthungerhilfe „Skill Up!“ durchlaufen. Es bietet jungen Menschen in Sierra Leone, Uganda, Kenia, Indien und Tadschikistan die Chance, mit einer soliden Ausbildung ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Schwerpunkt des Programms in Sierra Leone sind die Landwirtschaft, der Trink- und Abwassersektor sowie ein Müllmanagement in Verbindung mit Recycling.

Entwicklungshilfe

Kontinent der Kinder

Afrika ist jung. Wer Migration stoppen will, muss Kindern eine Perspektive geben. Reportage über einen Versuch in Kamerun

Für junge afrikanische Männer und Frauen ist dies ein Meilenstein auf dem Weg in eine global vernetzte Welt mit wachsenden Wissensgesellschaften. Gerade mit Blick auf Armuts- und Hungerbekämpfung sollten solche Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten schwerpunktmäßig in ländlichen Räumen geschaffen werden. Entsprechende Qualifizierungen tragen nicht nur zur Produktionssteigerung und Qualitätsverbesserung landwirtschaftlicher Produkte bei, sondern verbessern auch das Einkommen. Dasselbe gilt für den Ausbau von Dienstleistungen und handwerklichen Fähigkeiten. Bei der Diplomverleihung fordert der Regierungsvertreter der Nationalen Jugendkommission die Absolventen auf, künftig auch Verantwortung für die Entwicklung des Landes zu übernehmen. Recht hat er. Allerdings steht er ebenfalls in der Pflicht.

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