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Austausch

Handschlag-Abkommen mit Tschechien

Die Europa-Ausschüsse aus Bayern und Tschechien wollen künftig in Brüssel auch Mal gemeinsame Forderungen vertreten.
Von Christine Schröpf

„Europäisches Gipfeltreffen“ in der Oberpfalz mit (v.l.) Ondrej Benesik, Tobias Gotthardt und Landtagskoordinator Jürgen Mistol Foto: Seitz
„Europäisches Gipfeltreffen“ in der Oberpfalz mit (v.l.) Ondrej Benesik, Tobias Gotthardt und Landtagskoordinator Jürgen Mistol Foto: Seitz

Wörth.Der bayerische Landtag startet den nächsten Anlauf zu intensiveren Beziehungen nach Tschechien. Erst kürzlich hatte Landtagspräsidentin Ilse Aigner in Prag einen grenzüberschreitenden Holocaust-Gedenkakt im nächsten Jahr angeregt, an dem sich auch Österreich beteiligen soll - als „klares Zeichen gegen das Vergessen und wiederaufflammenden Rassismus“. Der Kontakt wird derzeit aber auch auf anderen Ebenen vertieft. Per Handschlagabkommen vereinbarten der Vorsitzende des Europaausschusses im Landtag und Regensburger Abgeordnete Tobias Gotthardt (Freie Wähler) und der Vorsitzende des tschechischen Europaausschusses, Ondrej Benesik, in dieser Woche regelmäßige Arbeitstreffen. „Wir wollen auch Themen identifizieren, die wir in Brüssel gemeinsam vertreten können“, sagte Gotthardt am Dienstag am Ende eines ersten „europapolitischen Gipfeltreffens“ mit rund einem Dutzend Ausschussmitgliedern von beiden Seiten der Grenze auf Schloss Wörth. Auch der Landtagskoordinator für die bayerisch-tschechischen Beziehungen, der Regensburger Abgeordnete Jürgen Mistol, war vor Ort. Der nächste Termin ist für September angedacht.

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