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Verkehr

Uwe Brandl will PKW-Maut für alle

Der Präsident des Gemeindestags fordert Neustart der Debatte – auch deutsche Autofahrer sollen zur Kasse gebeten werden.

Uwe Brandl (CSU), Präsident des Bayerischen Gemeindetages. Foto: Britta Pedersen/dpaArchivbild
Uwe Brandl (CSU), Präsident des Bayerischen Gemeindetages. Foto: Britta Pedersen/dpaArchivbild

München.Nach dem Aus der PKW-Maut fordert der Präsident des Bayerischen Gemeindetages einen Neuanlauf. „Ich halte eine Maut für absolut sinnvoll“, sagte Uwe Brandl (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Er unterstützt damit die Position seines Verbandskollegen Roger Kehle in Baden-Württemberg.

Brandl fordert ein einheitliches Modell, das alle Straßen mit einschließt. Das verhindere, dass die Kommunen durch den Ausweichverkehr der Autobahnen belastet würden. Für die Maut will er auch deutsche Autofahrer zur Kasse bitten. Dazu gibt es zwar noch keinen Präsidiumsbeschluss des Gemeindetags, doch Brandl betont: „Ich finde es nur gerecht, dass jemand, der eine öffentliche Leistung nutzt, dafür auch bezahlt.“

Die CSU hatte ursprünglich eine andere Idee: Inländer hätten trotz Maut nicht draufzahlen müssen, weil sie bei der Kfz-Steuer entlastet worden wären. Im Juni hatte der Europäische Gerichtshof das Vorhaben gekippt, weil er Autofahrer aus dem Ausland benachteiligt sah.

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