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Söder: Stabil in unsicheren Zeiten

Der Parteichef der CSU zeigt sich zufrieden. Laut BR-Prognose hat die Partei ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren.

Markus Söder (CSU)ist zufrieden. Foto: Sina Schuldt/dpa
Markus Söder (CSU)ist zufrieden. Foto: Sina Schuldt/dpa

München.Nach der 39,5-Prozent-Europawahlprognose für die CSU in Bayern hat sich Parteichef Markus Söder zufrieden gezeigt. „Der Trend geht nach oben. Wir sind auf einem guten Weg. Das ist ein stabiles Ergebnis in unsicheren Zeiten“, sagte Söder am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur in München. Spitzenkandidat Manfred Weber habe einen tollen Wahlkampf gemacht. „Unser Team stimmt und steht“, sagte Söder und fügte hinzu: „Und mich freut: Wir haben die AfD klar gedrückt.“

Europa

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Union und SPD stürzen bei der Europawahl bundesweit ab. Hier erfahren Sie auch die Ergebnisse aus der Oberpfalz und Kelheim.

Laut Prognose des Bayerischen Rundfunks hat die CSU bei der Europawahl mit 39,5 Prozent das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren - kann sich aber im Vergleich zur historischen Pleite bei der Landtagswahl 2018 wieder leicht verbessern.

So sehen die Wildenberger Manfred Weber:

Manfred Weber: In Europa mächtig, daheim "der Mamf

Die Europawahl war in einigen Ländern schon am Donnerstag gestartet. In einigen Ländern schließen die Wahllokale aber erst am späten Abend. Das vorläufige Endergebnis für Bayern wird frühestens gegen 23.00 Uhr erwartet.

Bayern hat die meisten potenziellen Wähler

Mit rund 10,2 Millionen Wahlberechtigten zählte der Freistaat nach Nordrhein-Westfalen (13,8 Millionen) die meisten potenziellen Wähler in Deutschland. Anders als in den vergangenen Jahren hat die Wahl für Bayern dieses Mal einen besonderen Reiz: Mit CSU-Stellvertreter Weber kann sich erstmals seit Jahrzehnten ein Deutscher berechtigte Hoffnungen auf den Posten des Kommissionspräsidenten machen. Der 46-Jährige ist Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP).

Nach ersten Trends könnte die Beteiligung bei der Europwahl in vielen Ländern jedenfalls über der von 2014 liegen. Ein Überblick

2014 hatte die Wahlbeteiligung in Bayern bei 40,9 Prozent gelegen. Nach Angaben der örtlichen Wahlämter zeichnete sich aber im Tagesverlauf in mehreren bayerischen Großstädten eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. In München, Regensburg, Augsburg, Würzburg und Nürnberg gingen bis zum Sonntagnachmittag mehr Menschen in die Wahllokale als 2014.

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Die Reaktionen zur Europawahl

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