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Justiz

Ermittler soll zu NSU-Mordwaffe aussagen

Ein Mitarbeiter des BKA ist heute in München als Zeuge geladen. Er soll über die Beschaffung einer „Ceska“ aufklären.

  • Die NSU-Tatwaffe Ceska 83: Ein BKA-Ermittler soll heute über die Beschaffung der Waffe aussagen. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
  • Neben 15 Überfällen werden der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe zehn Morde und drei Sprengstogganschläge zugeschrieben. Alles zum NSU-Prozess finden Sie auch in unserem MZ-Spezial.

München.Carsten S. wird beschuldigt, die Mordwaffe vom Typ „Ceska“ gekauft und zu den mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gebracht zu haben. Mundlos und Böhnhardt lebten zu dieser Zeit mit Beate Zschäpe im Untergrund in Chemnitz. Mit der „Ceska“ sollen die beiden Männer neun ihrer zehn Mordopfer erschossen haben. Opfer waren türkisch- oder griechischstämmige Gewerbetreibende, das Motiv war nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft Rassenhass.

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Beate Zschäpe ist für diese Verbrechen als einzige Überlebende des NSU angeklagt. Der BKA-Beamte hatte Carsten S. nach dem Auffliegen des NSU im November 2011 vernommen.

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