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Zschäpe erhält regelmäßig Post mit Geld

Verwandte und eine weitere Person versorgen Beate Zschäpe, die Angeklagte im NSU-Prozess, mit Geld.

Beate Zschäpe Foto: Peter Kneffel/Archiv
Beate Zschäpe Foto: Peter Kneffel/Archiv

München.Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe bekommt regelmäßig „Geld von außen“ in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim geschickt. Das sagte eine Abteilungsleiterin der Anstalt am Mittwoch als Zeugin im Münchner NSU-Prozess. Es handele sich jeweils um Beträge von „mal hundert, mal zweihundert Euro“. Das Geld komme von nahen Angehörigen sowie einer dritten Person, deren Namen sie auch nannte. Nebenklage-Anwalt Thomas Bliwier äußerte den Verdacht, es handele sich um einen Mann, der auf Facebook und Twitter „Freiheit für Bea“ fordere und ausländerfeindliche Gesinnung äußere.

Zschäpe benimmt sich in Haft „unauffällig“

Als Gefangene verhalte sich Zschäpe „unauffällig, freundlich, korrekt und höflich“, sagte die Beamtin weiter. Es habe nur kleinere Konflikte gegeben. Disziplinarisch habe die Anstalt seit Zschäpes Ankunft im März 2013 nie tätig werden müssen. Zschäpe war kurz vor Beginn des NSU-Prozesses vor dem Oberlandesgericht München nach Stadelheim überstellt worden. Sie ist wegen Mittäterschaft an den zehn überwiegend rassistisch motivierten Morden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ angeklagt. Die JVA-Mitarbeiterin war am Vortag vom Gericht spontan geladen worden. (dpa)

Sehen Sie in unserer Timeline die Entwicklungen im NSU-Prozess:

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