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Politik

Grüne stellen OB-Kandidat vor

Wer geht gegen Maltz-Schwarzfischer ins Rennen? Die Regensburger Grünen präsentieren am 29. Juni ihren Kandidaten.

Nach dem starken Ergebnis bei den Europawahln in Regensburg-Stadt gehen die Grünen optimistisch in den Wahlkampf. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpa
Nach dem starken Ergebnis bei den Europawahln in Regensburg-Stadt gehen die Grünen optimistisch in den Wahlkampf. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpa

Regensburg.Ausgerechnet das Bürgerfest-Wochenende haben sich die Regensburger Grünen für die Vorstellung ihres Bürgermeister-Kandidaten ausgesucht. Am 29. Juni gibt die Partei bekannt, wer ins Rennen um den Chefsessel im Regensburger Rathaus gehen soll. Der- oder diejenige wird sich am 12. Juli bei der grünen Stadtversammlung um die offizielle Kandidatur der Regensburger Grünen für die Kommunalwahl 2020 bewerben.

Bei der Pressekonferenz, an der die beiden Stadtvorsitzenden Theresa Eberlein und Stefan Christoph, Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol, die stv. Bundesvorsitzende Jamila Schäfer sowie die politische Geschäftsführerin Anna Hopfe teilnehmen, will die Partei ebenfalls den Entwurf des grünen Kommunalwahlprogramms bekanntgeben, der am 12. Juli in Erster Lesung behandelt und am 27. September in Zweiter Lesung verabschiedet werden soll.

Maria Simon wurden im Vorfeld Chancen eingeräumt. Archivfoto: Lex
Maria Simon wurden im Vorfeld Chancen eingeräumt. Archivfoto: Lex

Bislang hielt sich die Partei bedeckt, wer im internen Rennen um die OB-Kandidatur vorne liegt. Im näheren Umfeld fällt immer wieder ein Name: Maria Simon. Der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat werden die größten Chancen eingeräumt. Bestätigt ist das aber nicht.

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Jürgen Mistol lehnt OB-Kandidatur ab

Die Grünen sind im Aufwind, wollen gar stärkste Kraft in Regensburg werden. Doch der Partei fehlt noch das Zugpferd.

Wen schicken die anderen Parteien ins Rennen?

Bei der SPD scheint die Sache klar: Die Partei hat Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer als Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters nominiert. Bis zur Delegiertenversammlung am 21. Juli könnten sich aber noch andere Kandidaten innerhalb der Partei um das Amt bewerben.

Bei der CSU kommt es zur Urwahl, hier entscheiden also die Parteimitglieder über die Personalie. Zur Wahl steheben neben Astrid Freudenstein, die erst vor kurzem in den Bundestag nachgerückt ist, auch die Rechtsanwältin Dagmar Schmidl und der Kripobeamte Jürgen Eberwein.

Auch der suspendierte OB Joachim Wolbergs gibt nicht auf. Er ist aus der SPD ausgetreten und will mit dem Verein „Brücke – Ideen verbinden Menschen“ und bislang 140 Unterstützern antreten. Erst will er jedoch das Urteil im laufenden Korruptionsprozess abwarten. (sl)

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