MyMz

Verkehr

Regenbrücke: Regensburg muss nachlegen

Die Bezirksregierung kritisiert die Vorarbeit der Stadt als unzureichend. Die Verkehrsprognose muss fünf Jahre mehr abdecken.

Diese Animation zeigt die geplante Sallerner Regenbrücke. Animation: Staatliches Bauamt
Diese Animation zeigt die geplante Sallerner Regenbrücke. Animation: Staatliches Bauamt

Regensburg.Die Stadt muss bei der Planung für die Sallerner Regenbrücke noch einmal nacharbeiten. Nachdem sie in diesem Sommer seit vier Jahren fehlende Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung beim Staatlichen Bauamt eingereicht hatte, hat die Regierung der Oberpfalz nun die Vorarbeit der Stadt als unzureichend kritisiert. Wie Planungsreferentin Christine Schimpfermann am Dienstag den Planungsausschuss des Stadtrats informierte, muss die Verkehrsprognose bis zum Jahr 2035 fortgeschrieben werden. Bisher deckt sie nur den Zeitraum bis 2030 ab.

In der Folge seien auch weitere Gutachten, etwa zum Lärm, fortzuschreiben. Nun aber ist erst einmal der Verkehrsgutachter gefragt. „Es wird Monate dauern, bis Ergebnisse vorliegen.“ Auf Fragen seitens der Stadträte, warum die Regierung die Stadt über die Notwendigkeit der Erweiterung der Verkehrsprognose erst jetzt informiert habe, brachte Schimpfermann ihre Überraschung darüber zum Ausdruck. „Diese Fragen stellen wir uns natürlich auch“, sagte sie. „Ich wundere mich auch und ärgere mich auch, aber es hilft nichts.“ Wie stark die Forderung der Regierung das Gesamtprojekt verzögert, sei noch nicht vorherzusagen und hänge unter anderem davon ab, wie stark die Zahlen der neuen Verkehrsprognose von denen der bisherigen abweichen. Einen Bau-Termin für das Vorhaben, das beklagt ist, gibt es ohnehin noch nicht. (rj)

Verkehr

Fridays: Appell gegen Straßenausbau

Die Aktivisten protestieren gegen Großprojekte im Regensburger Norden: Vom Parkhaus bis zur Sallerner Regenbrücke.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht