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Politik

Wolbergs empfiehlt Maltz-Schwarzfischer

Im Namen der Brücke-Fraktion gibt der suspendierte Noch-Oberbürgermeister eine Wahlempfehlung für die Stichwahl ab.

Joachim Wolbergs, hier mit seinen Brücke-Kollegen Bettina Simon und Thomas Thurow, empfiehlt den Regensburgern, in der Stichwahl Gertrud Maltz-Schwarzfischer zu wählen. Foto: altrotofoto.de
Joachim Wolbergs, hier mit seinen Brücke-Kollegen Bettina Simon und Thomas Thurow, empfiehlt den Regensburgern, in der Stichwahl Gertrud Maltz-Schwarzfischer zu wählen. Foto: altrotofoto.de

Regensburg.Die neu gewählten Stadträte der Brücke um Joachim Wolbergs empfehlen für die Stichwahl Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zur Wahl, „weil sie davon ausgehen, dass programmatische Schnittmengen, vor allem aber grundsätzliche politische Haltungen unter einer Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer eher Gestalt annehmen“. Dies teilte der suspendierte Noch-Oberbürgermeister Joachim Wolbergs am Mittwoch mit, „wohlwissend, dass es im Augenblick wichtigere und entscheidendere Dinge für die Menschen gibt“, wie er ergänzte.

Die neu gewählten Stadträte der Brücke hätten sich mit Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands des Vereins auf diese Wahlempfehlung verständigt. Grundlage seien, „um Gerüchten gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, keinerlei zum jetzigen Zeitpunkt geführten Gespräche zwischen wem auch immer“.

Wolbergs soll Fraktionschef werden

Weiterhin gelte: „Alle neugewählten Stadträtinnen und Stadträte werden selbstverständlich die Wahl annehmen und freuen sich sehr, in ihren neuen Funktionen die Politik in Regensburg mitgestalten zu dürfen.“ Die Neugewählten würden sich in den nächsten 14 Tagen formell als Fraktion konstituieren und hätten Joachim Wolbergs einstimmig für das Amt des Fraktionsvorsitzenden vorgeschlagen.

Wahlen

Wahlergebnisse kamen erst spät

In Regensburg sind alle Stimmen gezählt, im Landkreis fehlen noch zwei Meldungen. Schuld ist nicht nur das Corona-Virus.

Die neu zu konstituierende Fraktion der Brücke stehe allen im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppierungen, außer der AfD, für konstruktive Gespräche jederzeit zur Verfügung. Wolbergs schreibt: „Wir gehen im Übrigen davon aus, dass, egal welche Mehrheitsbildungen sich ergeben werden, die Fraktionsstärke im Rahmen einer Neufassung der Geschäftsordnung wieder erst ab drei Sitzen zum Tragen kommt, um zu verhindern, dass die AfD Fraktionsstatus erhält.“ In der Ende April zu Ende gehenden Stadtratsperiode konnten auch zwei Stadträte eine Fraktion bilden.

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