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Polizei

167 Einsatzkräfte kämpften gegen Brand

In Paulsdorf vernichteten Flammen eine Scheune vollständig. Die Feuerwehrleute verhinderten das Übergreifen auf ein Hotel.
Von Gerd Spies

  • Die Scheune in Paulsdorf und die in ihr gelagerten Geräte und das Holz wurden durch den Brand völlig vernichtet, auch das Landhotel Aschenbrenner wurde in Mitleidenschaft gezogen. Foto: Spies
  • Der Brand vernichtete auch einen Traktor. Foto: Spies

Freudenberg. Mit einem blauen Auge davongekommen ist der Landgasthof Aschenbrenner in Paulsdorf am Tag der Arbeit. Direkt hinter dem Hotelgebäude, auf dem Anwesen der Schmidgasse 6, brannte eine Lagerhalle völlig ab. Es bestand die akute Gefahr, dass die Flammen auf das Nachbargebäude übergreifen.

Um 12.46 ging am 1. Mai der Notruf bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Amberg ein, dass in Paulsdorf ein Feuer ausgebrochen ist. Insgesamt 35 Einsatzfahrzeuge von zehn Feuerwehren der Region mit 167 Einsatzkräften, die Polizei, der Rettungsdienst mit Notarzt und das THW waren wenige Minuten später am Einsatzort. Die zehn mal zwölf Meter große ehemalige Scheune, als Lagerraum für verschiedene landwirtschaftliche Geräte und Scheitholz genutzt, brannte bereits lichterloh.

Ein Bild der Zerstörung nach dem Brand in Paulsdorf Foto: Spies
Ein Bild der Zerstörung nach dem Brand in Paulsdorf Foto: Spies

Nur durch schnelles Handeln und das Errichten einer massiven Widerstandslinie mit Wasser direkt vor dem Gebäude konnte laut Kreisbrandinspektor Hubert Blödt, dem Einsatzleiter der Feuerwehren, verhindert werden, dass die Flammen auf das direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite gelegene Landhotel Aschenbrenner übergriffen. Das Personal musste aus Sicherheitsgründen das Haus kurzzeitig verlassen.

Dichter Qualm stieg aus der von den Flammen vernichteten Scheune auf. Foto: Spies
Dichter Qualm stieg aus der von den Flammen vernichteten Scheune auf. Foto: Spies

Mit Wärmebildkameras wurden während der Löscharbeiten kontinuierlich die Wände des Hotels von innen kontrolliert. Durch die Hitze gingen die Fensterscheiben zu Bruch, an der Außenfront schälte sich der Isolierputz ab.

Die Ursache des Brandes auf dem Anwesen von Margarethe Pirzer ist unbekannt, die Lagerhalle brannte völlig nieder. Das Polizeipräsidium Oberpfalz teilte im Pressebericht mit, dass der Schaden durch den Großbrand schätzungsweise mehrere hunderttausend Euro beträgt.

Einsatz beim Großbrand

  • Feuerwehren

    Aus Amberg, Raigering, Kümmersbruck, Haselmühl, Freudenberg, Lintach und Etsdorf sowie aus Trisching und Högling im Nachbarlandkreis Schwandorf rückten insgesamt 35 Einsatzfahrzeuge mit 167 Einsatzkräften zum Großbrand aus.

  • Einsatz:

    Die Feuerwehr Hiltersdorf war als erste bereits wenige Minuten nach dem Alarm am Brandort. Auch die Drehleiter der Feuerwehr der Stadt Amberg kam zum Einsatz, der mehr als zwei Stunden dauerte. Personen kamen beim Brand nicht zu Schaden. (age)

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