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Betrunkener schlägt Fensterscheiben ein

Im Amberger Ortsteil Neumühle rastete ein betrunkener 23-Jähriger aus. Er schlug Scheiben ein und griff eine Gastwirtin an.

Der Grund für den Ausraster des jungen Mannes soll laut Polizeiangaben verschmähte Liebe sein. Symbolbild: Gross
Der Grund für den Ausraster des jungen Mannes soll laut Polizeiangaben verschmähte Liebe sein. Symbolbild: Gross

Amberg.Am Samstagabend hat ein betrunkener 23-jähriger Poppenrichter auf einer Geburtstagsfeier in Neumühle randaliert. Wie die Polizeiinspektion Amberg meldete, warf er zunächst einen Biergartenschirm um und beschädigte diesen. Danach soll der junge Mann sich offenbar kurz beruhigt haben, bevor er erneut ausrastete. Dabei trat er zunächst gegen sein eigenes Auto, schlug danach zwei Fensterscheiben der Gaststätte ein und beschädigte eine kleine private Schranke.

Wie die Polizei weiter meldete, versuchte er zu flüchten, als er die herbeigerufene Polizeistreife erkannte, konnte jedoch eingeholt und von den Beamten gefesselt werden. Dabei konnten die Beamten außerdem herausfinden, dass der Betrunkene zuvor auch schon versucht hatte, die Gastwirtin zu schlagen. Da der 23-Jährige nach Angaben der Polizei blutende Wunden aufwies, wurde ein Rettungswagen herbeigerufen. Doch noch immer konnte er sich nicht beruhigen: Er verbiss sich trotz Fixierung in das Kopfpolster der Krankentrage und riss dabei den Bezug auf.

Prozesse

Die „Ex“ litt unter Buttersäure-Attacke

Ein 42-Jähriger soll seiner früheren Partnerin im Kreis Schwandorf das Leben zur Hölle gemacht haben. Das bestreitet er aber.

Anklagen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung

Nachdem der Poppenrichter schließlich doch von den Sanitätern versorgt worden war, wurde er von den Polizisten zur Ausnüchterung auf die Polizeiinspektion Amberg gebracht. Der 23-Jährige muss sich nun wegen mehrerer Sachbeschädigungen sowie versuchter Körperverletzung strafrechtlich verantworten. Doch damit immer noch nicht genug, denn auf ihn kommt außerdem ein Ordnungswidrigkeitsverfahren zu, weil er nach seiner Entlassung am frühen Sonntagmorgen Tüten, die ihm vom Klinikum mitgegeben worden waren, und seinen Abfall in einem Grünstreifen in der Kümmersbrucker Straße entsorgte.

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