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Internetbetrüger scheitert an Polizistin

Ein Schwandorfer wollte einer Ambergerin ein Smartphone unter Wert verkaufen. Sie wurde stutzig und zog ihre Kollegen hinzu.

Ein Schwandorfer hatte im Darknet ein Smartphone für 350 Euro erstanden. ER wollte es für 900 Euro weiterverkaufen. Foto: Oliver Berg/dpa
Ein Schwandorfer hatte im Darknet ein Smartphone für 350 Euro erstanden. ER wollte es für 900 Euro weiterverkaufen. Foto: Oliver Berg/dpa

Amberg.Damit hatte ein Betrüger nicht gerechnet: Ein 20-Jähriger aus Schwandorf bot ein 1200 Euro teures Smartphone auf einem Kleinanzeigenportal für 900 Euro an und weckte damit das Interesse einer 27-jährigen Ambergerin. Das teilt die Polizeiinspektion Amberg mit. Die Ambergerin verlangte allerdings eine Kopie der Rechnung, denn die Interessentin ist Polizeibeamtin und traute der ganzen Sache nicht. Nachdem sie die Rechnungskopie erhalten hatte, zeigten sich darauf diverse Unstimmigkeiten und Fehler.

Zum Schein vereinbarte sie laut Polizei mit dem Verkäufer in Amberg ein Treffen. Am Treffpunkt standen bereits zivile Polizeibeamte bereit, um den Schwandorfer zu überprüfen. Der räumte sofort ein, dass er das Smartphone im sogenannten „Darknet“ für 350 Euro gekauft und die Rechnung gefälscht hat. Womöglich wurde der Schwandorfer aber selbst betrogen, da das Smartphone vermutlich eine Fälschung ist, schreibt die Polizei. Die genauen Zusammenhänge und Hintergründe werden die weiteren Ermittlungen zeigen.

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