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Polizei warnt eindringlich vor Betrügern

Unbekannte versprachen einem Senior aus Amberg einen Gewinn von knapp 50 000 Euro. Doch der Mann wandte sich an die Polizei.

Die Polizei rät Betroffenen, keinerlei verbindliche Zusagen am Telefon zu machen. Foto: Bastian Winter
Die Polizei rät Betroffenen, keinerlei verbindliche Zusagen am Telefon zu machen. Foto: Bastian Winter

AMBERG.Wie die Kriminalpolizeiinspektion Amberg mitteilt, versprachen Unbekannte Ende Juni einem Amberger Senior am Telefon einen Gewinn von mehr als 49 000 Euro. Für angebliche Auslagen und Transportkosten müsse der über 80-jährige Geschädigte einen hohen dreistelligen Betrag bezahlen. Dafür wurde ein Abholtermin zum kommenden Wochenanfang vereinbart. Der Mann wandte sich jedoch an die Polizei. Zu einer Abholung kam es nicht und es entstand ihm auch kein finanzieller Schaden. Die Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizeiinspektion Amberg.

Die Polizei warnt in ihrer Pressemitteilung dringend vor derartigen Betrugsmaschen. Menschen, die solche Anrufe erhalten, raten die Beamten, sich bewusst zu machen, dass wer an keiner Lotterie teilgenommen habe, auch nichts gewonnen haben könne. Außerdem empfiehlt die Pressemitteilung, niemals Geld dafür zu zahlen, einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, keine Gebühren zu bezahlen und niemals gebührenpflichtige Sondernummern zu wählen, die Betroffene beispielsweise an den Vorwahlen 0900, 0180 oder 0137 erkennen könnten.

Des Weiteren sei es ratsam, keinerlei verbindliche Zusagen am Telefon zu machen und auch keine persönlichen Daten wie Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches weiterzugeben.

Unberechtigte Geldforderungen, so die Polizei, sollten unbedingt zurückgewiesen werden. Unberechtigte Abbuchungen ließen sich innerhalb einer bestimmten Frist problemlos von der Bank oder Sparkasse rückgängig machen. Zu diesem Zweck rät die Polizei Betroffenen, sich unverzüglich an ihren jeweiligen Bankberater zu wenden, sobald ihnen ungewöhnliche Kontobewegungen auffallen.

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Derartige unberechtigte Lastschrifteinzüge könnten, so die Pressemitteilung weiter, den Tatbestand des Betrugs gemäß Paragraf 263 des Strafgesetzbuchs erfüllen. Auch im Zweifelsfall sei es in jedem Fall ratsam, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Weitere Infos und Tipps, wie man der Masche der Betrüger entgehen kann oder was im Betrugsfall zu tun ist, finden Interessierte und Betroffene im Internet unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen.

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