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Polizei

20 Tonnen Fisch bei Kastl verendet

Im Fluss Lauterach im Landkreis Amberg-Sulzbach kam es zu massivem Fischsterben. Die Ursache soll im Labor gefunden werden.

In der Lauterach bei Kastl sind laut Polizeiangaben rund 30 Tonnen Fisch verendet. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa
In der Lauterach bei Kastl sind laut Polizeiangaben rund 30 Tonnen Fisch verendet. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa

Amberg.Am Dienstagmorgen meldete ein örtlich ansässiger Fischmeister in Kastl tote Fische in seinem Zuchtbecken. In den Becken, die mit dem Wasser aus der Lauterach gespeist werden, waren etwa 20 Tonnen verkaufsfertige Zuchtforellen verendet. Weitere tote Fische trieben in der Lauterach, so dass von einem Einbringen einer noch unbekannten Substanz in die Lauterach ausgegangen werden muss. Das teilt die Polizeiinspektion Amberg mit.

20 Tonnen Fisch verenden bei Amberg

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Amberg geführt werden, steht der Verursacher noch nicht fest. Mitarbeiter des zuständigen Wasserwirtschaftsamts Weiden nahmen am Unglücksort zahlreiche Wasser- und Fischproben und bestätigten nur ein lokales Fischsterben im Bereich von rund einem Kilometer um den Unglücksort herum. Die örtliche Kläranlage der Gemeinde Kastl zeigte ebenso keine Auffälligkeiten, wie auch die angrenzenden Felder. Dort wurde im relevanten Zeitraum keine Gülle ausgebracht, die solch ein Fischsterben möglicherweise hätte verursachen können. Mit einem Ergebnis der Laboruntersuchungen ist frühestens in vier Tagen zu rechnen. Sollte kein Verursacher ausgemacht werden können, wird der Teichwirt auf dem wirtschaftlichen Schaden von mindestens 100.000 Euro sitzen bleiben.

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