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Polizei

28 Einsätze nach heftigen Böen

In der Oberpfalz kippte der Wind Baustellen-Absperrungen und knickte dicke Äste. Verletzt wurde aber niemand.
Von Marianne Sperb

Umgeknickte Äste und Bäume: Über die Oberpfalz zogen in der Nacht zu Sonntag heftige Böen hinweg. Die Schäden blieben gering. Foto: Marco Friedrich / dpa
Umgeknickte Äste und Bäume: Über die Oberpfalz zogen in der Nacht zu Sonntag heftige Böen hinweg. Die Schäden blieben gering. Foto: Marco Friedrich / dpa

Regensburg.Heftige Böen zogen in der Nacht zu Sonntag über Ostbayern. Die Bilanz aus dem Polizeipräsidium Oberpfalz am Morgen: Die Einsatzkräfte mussten innerhalb von vier Stunden in 28 Fällen ausrücken, um Schäden zu beseitigen. Insgesamt blieben die Auswirkungen aber überschaubar, verletzt wurde niemand.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstag nach 23 Uhr mehrere Warnungen herausgegeben. Im Kreis Regensburg, Neumarkt, Schwandorf, Kelheim und Cham komme es zu Wetterturbulenzen, mit starkem Wind und Gewittern der Stufe zwei von vier, hieß es.

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Tatsächlich wurden im Bereich der Einsatzzentrale Oberpfalz zwischen 23.30 und 3.30 Uhr eine Vielzahl von Einsätzen registriert, bei denen heftiger Wind als Auslöser genannt war. Die ersten Meldungen kamen aus den Bereichen Neumarkt, Amberg und Sulzbach-Rosenberg, die Einsätze erstreckten sich bis zu den Landkreisen Neustadt/Waldnaab und Cham.

Die Schäden blieben gering: Zwei Baustellenabsperrungen wurden teilweise umgeweht, lagen auf der Straße und wurden wieder aufgestellt. Von zwei Bäumen fielen größere Äste auf geparkte Autos. Weitere umgestürzte Bäume und geknickte größere Zweige räumten die örtlichen Feuerwehren weg, meldete das Polizeipräsidium.

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