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Polizei

63-Jährige fiel auf Betrüger herein

Im Internet lernte eine Burglengenfelderin einen angeblichen Arzt aus Afghanistan kennen – mit finanziellen Folgen.

Eine 63-Jährige aus Burglengenfeld wurde Opfer eines Betrugs. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa
Eine 63-Jährige aus Burglengenfeld wurde Opfer eines Betrugs. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa

Burglengenfeld.Im Mai lernte eine 63-jährige Burglengenfelderin über eine Plattform im Internet einen Mann kennen, der sich als praktizierender Arzt in Afghanistan ausgab. Seinen Angaben zu Folge müsse er ein Paket nach Deutschland transportieren lassen. Laut Polizei gab der angebliche Arzt als Empfängeradresse die Adresse der 63-jährigen Burglengenfelderin an. Kurze Zeit später meldete sich ein angebliches Kurierunternehmen, das von dem angeblichen Arzt beauftragt worden sei und forderte für den Versand des Päckchens einen vierstelligen Geldbetrag. Diesen überwies die Geschädigte auf ein türkisches Bankkonto. Aufgrund der angegebenen Trackingnummer müsste das Paket schon längst in Deutschland angekommen sein – ist es aber nicht. Nicht an Dreistigkeit zu überbieten, so die Polizei, war ein erneuter Anruf des Kurierunternehmens, das Paket von Hamburg nach Nürnberg weiterleiten zu müssen. Für diesen Auftrag wäre jetzt ein fünfstelliger Betrag erforderlich. Dieser Forderung kam die Geschädigte nicht mehr nach. Eine Nachfrage beim Hamburger Hauptzollamt sowie am Flughafen Nürnberg, ob dort etwas zu dem Paket bekannt sei, verlief negativ.

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