MyMz

Polizei

PC-Zugriff erlaubt: 3000 Euro sind weg

Ein falscher Microsoft-Mitarbeiter verschaffte sich Zugang zum PayPal-Konto einer 46-Jährigen und erbeutete 3000 Euro.

Ein Trickbetrüger erbeutete 3000 Euro. Symbolfoto: Jochen Lübke/dpa
Ein Trickbetrüger erbeutete 3000 Euro. Symbolfoto: Jochen Lübke/dpa

Sulzbach-Rosenberg.Die Betrugsmasche ist nicht neu, aber immer noch recht erfolgreich für Gauner, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben. Laut Polizei meldete sich am Mittwoch gegen 9.30 Uhr ein solcher Ganove telefonisch bei einer 46-Jährigen in der Herzogstadt. Er gab an, Mitarbeiter dieser Softwarefirma zu sein; es sei festgestellt worden, dass der Computer der Frau von Viren befallen sei. Es sei aber kein Problem, die Internetnutzerin solle den Mitarbeiter für eine sogenannte Fernwartung freischalten, damit er ein Antivirenprogramm installieren und befallene Dateien bereinigen könne. Doch der Täter wollte sich Zugriff auf den PC verschaffen, um eine Spionagesoftware zu installieren, die Passwörter und Zugangscodes ausspäht. Die 46-Jährige willigte ein und kurz darauf wurde der Bildschirm schwarz. Es dauerte nur wenige Minuten, dann musste sie feststellen, dass von ihrem Paypal-Konto 3000 Euro abgebucht worden waren. Ob die Geschädigte ihr Geld jemals wieder sieht, ist zu bezweifeln.

Die Polizei kann nur davor warnen, Unbekannten Zugriff auf den Computer per Fernwartung zu gestatten. Eine Nachfrage bei Microsoft Deutschland hat laut ergeben, dass Microsoft diesen Service überhaupt nicht anbietet.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht