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Notfall

Großeinsatz bei Brand in Schreinerei

Feuer an einer Ölheizung in Trasching forderte rund 150 Feuerwehrkräfte. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Menschen verletzt.
Von Thomas Mühlbauer

Immer wieder rauchte es aus der Schreinerei heraus.  Fotos: Thomas Mühlbauer
Immer wieder rauchte es aus der Schreinerei heraus. Fotos: Thomas Mühlbauer

Roding.In einer Traschinger Schreinerei direkt an der Alten B 16 wurde am Montagmorgen um 7.20 Uhr eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Die Integrierte Leitstelle alarmierte so die Feuerwehren aus Trasching, Roding, Zell, Beucherling, Zimmering, Wiesing, Regenpeilstein, Au-Marienstein, Ziehring, Walderbach, Wald und die Feuerwehr Nittenau. Über 150 Einsatzkräfte wurden so in Bewegung gesetzt.

Immer wieder wurden die Glutnester mit Wasser abgelöscht. Fotos: Thomas Mühlbauer
Immer wieder wurden die Glutnester mit Wasser abgelöscht. Fotos: Thomas Mühlbauer

Viele davon mussten aber nicht eingesetzt werden. Bei den Löschversuchen wurden auch zwei Mitarbeiter durch Rauchvergiftungen verletzt, eine Person wurde mit mittelschweren Verletzungen behandelt, eine weitere mit leichten Verletzungen. Beide kamen zur weiteren Behandlung in die Krankenhäuser nach Cham und Wörth an der Donau. Wie Kreisbrandinspektor Florian Hierl im Gespräch mit unserem Medienhaus informierte, war in der Pumpe zur Zufuhr zur Ölheizung ein Brand ausgebrochen. Durch das schnelle Eingreifen der Mitarbeiter des Unternehmens, die es mit mehreren Feuerlöschern schafften, das Feuer zu bekämpfen, konnte weitaus Schlimmeres verhindert werden.

Großeinsatz nach Brand in einer Schreinerei in Tra

Ölheizung stand unter dem Dach

Durch die enge Bebauung, die überwiegend aus Holz bestand, schaffte es das Feuer, sich in einigen Flächen einzunisten, so dass ein durchaus langwieriger Einsatz folgte. Sechs Atemschutzträger der Feuerwehr aus Zell und Roding drangen so mehrmals ins Gebäude vor. Die Feuerwehren kontrollierten zudem ständig mit der Wärmebildkamera die Glutnester, die sich unter dem Dach gebildet hatten.

Die Feuerlöscher waren hilfreich. Fotos: Thomas Mühlbauer
Die Feuerlöscher waren hilfreich. Fotos: Thomas Mühlbauer

„Gerade unter dem Dach, in dem Bereich wo die Ölheizung stand, bildeten sich hohe Temperaturen“, so Kreisbrandinspektor Florian Hierl. Zudem war im Außenbereich auch viel Holz gelagert, welches mit einem Gabelstapler abtransportiert werden musste. Im Inneren der Schreinerei wurde die Verkleidung der Rohre entfernt und das Material mit Schubkarren ins Freie gebracht. Zudem wurde auch von Außen mit Wasser die Fläche unter dem Dach ständig gekühlt. Die Schadenshöhe liegt laut Polizei bei rund 15.000 Euro.

Rettung

Ein Blick ins Herz der Chamer Feuerwehr

Die Wehr ist bei Unfällen vor Ort. Durch ihre Ausrüstung können die Ehrenamtlichen in allen Situationen Leben retten.

Sechs Rettungswägen im Einsatz

Von den Führungskräften wurden Kreisbrandinspektor Florian Hierl und Kreisbrandmeister Christian Meier alarmiert. Von Seiten des BRK eilten sechs Rettungswägen, drei Notärzte sowie Notarzt Dr. Jörg Owerdieck und Dominik Lommer zur Einsatzstelle.

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