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Kötztings Feuerwehr im Dauereinsatz

Es brannte, ein Lastwagen musste geborgen werden und dann lagen auch noch etliche Bäume auf Fahrbahnen.

Mit einem Löschfahrzeug wurde der Traktor aus der Garage gezogen. Foto: kht
Mit einem Löschfahrzeug wurde der Traktor aus der Garage gezogen. Foto: kht

Bad Kötzting.Noch lange beschäftige der Lkw-Unfall nahe Thalersdorf die Feuerwehren am Mittwoch, die teils bis nach Mitternacht vor Ort waren, um das Fahrzeug zu bergen. In der Nacht und fast bis Mittag waren etliche Wehren unterwegs, um umgefallene Bäume von den Straßen zu bekommen – Und dann brannt kurz vor Mittag in Steinbühl auch noch ein Traktor.

An der Einsatzstelle in Thalersdorf wurden 18 Paletten mit Getränkekisten erst entladen, bevor ein Bergeunternehmen eingeschaltet wurde, um das Gespann wieder auf die Straße zu hieven. Die Feuerwehr Bad Kötzting wurde noch einmal an die Einsatzstelle gerufen, um den noch verbliebenen Diesel aus dem Tank zu pumpen. Allerdings hielt der Tank, das Abpumpen wurde unterlassen, und so konnten die Feuerwehrler gegen 23 Uhr wieder abrücken. Einzig die Wehr aus Arnbruck blieb an der Einsatzstelle, um die Unfallstelle auszuleuchten.

Schneebruch vielerorts

Das verseuchte Erdreich sowie das zerborstene Leergut wurde in Schuttmulden verfrachten, um ein Eindringen in den Untergrund zu unterbinden. Im Verlauf der Nacht sowie des gesamten gestrigen Tages wurde immer wieder Feuerwehren im gesamten Inspektionsbereich Bad Kötzting alarmiert, um über die Straße gefallene Bäume zu beseitigen. Um die Gefahr für den Durchgangsverkehr zu minimieren, wurden Teile von Straßen im gesamten Bereich immer wieder gesperrt.

Auch rund um Miltach waren zahlreiche Einsätze in Verbindung mit umgefallenen Bäumen zu verzeichnen, genauso wie im gesamten Lamer Winkel. Am gestrigen Donnertag wurden die Feuerwehren aus Traidersdorf, Arndorf und Bad Kötzting gegen 11.30Uhr dann zum Brand eines Traktors nach Steinbühl gerufen. Er war in einer Garage abgestellt und begann aus ungeklärter Ursache zu brennen. Erst durch den in die Werkstatt ziehenden Rauch wurde der Brand bemerkt und vom Firmeninhaber sowie weiteren Mitarbeitern mit Feuerlöschern abgelöscht.

Die Feuerwehr zog den Traktor aus der Garage, um den Brand komplett ablöschen zu können. Auch wurde das weitläufige Gebäude mit Druck belüftet, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu bekommen. Gegen 13 Uhr konnten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen, der Betrieb die Arbeit wieder aufnehmen. Der Firmeninhaber sowie zwei Mitarbeiter wurde vom BRK-Rettungsdienst mit Rauchgasinhalationen vor Ort behandelt und dann ins Krankenhaus transportiert. An dem Traktor entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (kht)

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