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E-Mail

Bank kann Betrug gerade noch verhindern

Aufmerksamer Bankmitarbeiter hat einem 65-Jährigen gerade noch rechtzeitig geholfen, sonst wären 9000 Euro weg gewesen.

Der Mitarbeiter einer Kelheimer Bank verhinderte, dass ein 65-Jähriger Opfer der Betrugsmasche wurde. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Der Mitarbeiter einer Kelheimer Bank verhinderte, dass ein 65-Jähriger Opfer der Betrugsmasche wurde. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Saal an der Donau.Anfang Februar 2020 erhielt ein 65-jähriger Saaler Bürger eine E-Mail, die den Eindruck erweckte, von seiner Bank versandt worden zu sein. In der E-Mail wurde ein Update angekündigt, dass die Verifizierung seiner Daten notwendig mache, teilte die Polizei am Samstag mit.

Der Mann klickte auf einen Link in der E-Mail und gab seine Adresse ein. Kurz darauf hat er einen Anruf auf seinem Handy mit unterdrückter Nummer erhalten und wurde zur Herausgabe seiner TAN aufgefordert. Der 65-Jährige gab die TAN gutgläubig heraus.

Kurze Zeit später hat er von einem Mitarbeiter seiner echten Bank einen Anruf erhalten und wurde gefragt, ob die Überweisung von fast 9000 Euro in die Niederlande in Ordnung sei. Der Mann bemerkte nun den Betrug. Das Geld konnte glücklicherweise von der Bank noch zurückgeholt werden.

Da in jüngster Zeit immer wieder derartige Betrugsmaschen auftauchen, gibt die Polizei Kelheim einige Tipps, um sich zu schützen: „Bitte hinterfragen Sie E-Mails von Banken oder E-Mails mit Gewinnversprechen oder ähnlichem Inhalt grundsätzlich kritisch. Insbesondere wenn Sie aufgefordert werden einen Link anzuklicken oder persönliche Daten wie Adresse, Bankverbindung oder Geheimzahlen einzugeben sollten Sie dies auf keinen Fall tun, da hier fast ausschließlich betrügerische Absichten im Hintergrund stehen. Nicht immer kann das Geld von der Bank zurückgeholt werden.“

„Ihre Bank tritt im Regelfall anderweitig mit Ihnen in Kontakt (z.B. schriftlich per Brief, per Mitteilung im Online-Banking oder persönlichem Anruf Ihres Bankbetreuers). Im Zweifelsfall fragen Sie bitte bei Ihrer Bank nach, bevor Sie Daten herausgeben und so finanzieller Schaden entsteht“, teilt die PI Kelheim mit.

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