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Brandopfer noch in kritischem Zustand

Die Ursache für den Brand im Riedenburger Ortsteil Hattenhausen ist unklar. Die Kripo schließt aber Fremdeinwirkung aus.

Die 49-Jährige wurde bei dem Feuer in ihrem Haus in Riedenburg schwer verletzt.  Foto: Johann Bühler
Die 49-Jährige wurde bei dem Feuer in ihrem Haus in Riedenburg schwer verletzt. Foto: Johann Bühler

Riedenburg.Bei dem Wohnungsbrand am Montagabend in Riedenburg schließt die Kriminalpolizei Fremdeinwirkung aus. Das teilte die Polizei am Mittwochmittag mit. Die schwer verletzte Frau befindet sich nach wie vor in kritischem Zustand in einer Spezialklinik.

Nachbarn bemerkten am Montag, gegen 18 Uhr starken Rauch aus dem Haus eines Ehepaares im Riedenburger Ortsteil Hattenhausen. Als sie Hilferufe hörten, holte ein Nachbar seine Atemschutzmaske, rettete die schwer verletzte 49-jährige Bewohnerin aus dem Feuer und begann mit der Erstversorgung. „Als wir angekommen sind, war die Frau bereits gerettet. Wir sind dann mit zwei Atemschutztruppen reingegangen und haben begonnen zu löschen“, sagt Riedenburgs Feuerwehrkommandant Johann Bühler.

Das Feuer zerstörte die Wohnung
Das Feuer zerstörte die Wohnung

Das Feuer sei im Erdgeschoss ausgebrochen und verbreitete sich rasend schnell im Haus.

Zwischenzeitlich kam auch ihr Ehemann hinzu, der gerade nach Hause gekommen war. Die Frau musste mit schweren Verbrennungen und Rauchgasvergiftung mit dem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen werden. Ihr Zustand ist nach derzeitigem Stand noch lebensbedrohlich, teilte das Polizeipräsidium am Dienstagvormittag mit. Der Nachbar, der die Frau aus dem Haus zog, blieb unversehrt.

Die lebensbedrohlich verletzte Frau wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Die lebensbedrohlich verletzte Frau wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Der Kriminaldauerdienst aus Landshut übernahm bis in die frühen Morgenstunden die ersten Ermittlungen am Brandort. Die Brandursache konnte noch nicht geklärt werden. Die weitere Sachbearbeitung wird das Fachkommissariat der Kripo Landshut unter Hinzuziehung eines Brandsachverständigen übernehmen. Der Schaden am Haus wird vorerst auf etwa 400 000 Euro geschätzt. Es waren rund 50 Feuerwehrler vier Stunden lang im Einsatz.

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