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Polizei

Unfall mit radioaktiver Ladung auf A3

Auf der A3 zwischen Oberölsbach und Neumarkt kam es zu einem langen Stau. Spezialisten führten Messungen vor Ort durch.

Bei der ausgetretenen Flüssigkeit auf der Fahrbahn auf der A3 handelt es sich um Kühlerflüssigkeit sowie Motoröl des verunfallten Kleintransporters. Zum Binden der Flüssigkeit kommt ein weißliches Pulver zum Einsatz. Foto: Stefanie Roth
Bei der ausgetretenen Flüssigkeit auf der Fahrbahn auf der A3 handelt es sich um Kühlerflüssigkeit sowie Motoröl des verunfallten Kleintransporters. Zum Binden der Flüssigkeit kommt ein weißliches Pulver zum Einsatz. Foto: Stefanie Roth

Berg.In den frühen Morgenstunden am Donnerstag kam es auf der A3 Richtung Regensburg kurz nach der Anschlussstelle Oberölsbach zu einem Unfall zwischen einem Kleintransporter und einem Sattelzug. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.

Der Transporter war mit radioaktivem Material beladen, wie die Polizei mitteilte. Es bestand dennoch laut Polizei zu keiner Zeit die Gefahr der Freisetzung einer gesundheitsgefährdeten Strahlung.

A3 Richtung Regensburg

Auf der rechten Spur der A3 Richtung Regensburg bildete sich eine lange Schlange an Lkws am Donnerstagmorgen. Foto: Stefanie Roth
Auf der rechten Spur der A3 Richtung Regensburg bildete sich eine lange Schlange an Lkws am Donnerstagmorgen. Foto: Stefanie Roth

Gegen 4:50 Uhr fuhr der Führer einer Sattelzugmaschine vom Parkplatz Eichenäcker auf die A3 Richtung Regensburg. Auf den Lkw fuhr dann ein nachfolgender Kleintransporter auf und verkeilte sich im Sattelauflieger, bei dem ein Fahrer verletzt wurde.

Nach der ärztlichen Erstversorgung am Unfallort wurde der 30-jährige Fahrzeugführer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Messung mit Spezialgerät

Der Führer des Sattelzuges blieb unverletzt. Da der Transporter mit Gefahrguttafeln unter Hinweis auf radioaktives Material gekennzeichnet war, erfolgte in Zusammenarbeit mit den alarmierten Feuerwehren eine Messung mit Spezialgerät am Unfallort, um gesundheitliche Gefahren ausschließen zu können. Die mehrmals durchgeführten Messungen ergaben hierbei keine gefährdende Strahlung.

Radioaktives Frachtgut

Der Unfall ereignete sich auf der A3 bei Oberölsbach. Foto: Stefanie Roth
Der Unfall ereignete sich auf der A3 bei Oberölsbach. Foto: Stefanie Roth

Bei dem unbeschädigten radioaktiven Frachtgut handelt es sich um ein Paket mit Kontrastmittel, welches für ein Krankenhaus in Regensburg bestimmt war. Am Unfallort kamen auch Spezialisten der Gefahrguttruppe des Polizeipräsidiums Oberpfalz zum Einsatz.

Autobahn war gesperrt

Bergungsarbeiten auf der A3 nach dem Unfall am Donnerstagmorgen. Foto: Stefanie Roth
Bergungsarbeiten auf der A3 nach dem Unfall am Donnerstagmorgen. Foto: Stefanie Roth

Die Autobahn musste vorübergehend in Fahrtrichtung Regensburg gesperrt werden. Auf der rechten Spur bildete sich eine kilometerlange Schlange an Lkws. Es staute sich bis am Vormittag gegen 9 Uhr. Durch den Zusammenstoß entstand ein Gesamtschaden von etwa 35.000 Euro.

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