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Unfall

Wagen stürzt von Autobahnbrücke

Ein BMW kam auf der A3 kurz nach Lengenfeld von der Fahrbahn ab. Zwei Erwachsene und zwei Kinder sind schwer verletzt.
Von Peter Tost

Ein Auto stürzte in der Nähe von Lengenfeld von der Autobahnbrücke. Foto: Peter Tost
Ein Auto stürzte in der Nähe von Lengenfeld von der Autobahnbrücke. Foto: Peter Tost

Velburg.Ein dramatischer Unfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der A3 in Richtung Nürnberg kurz nach der Ausfahrt Velburg ereignet. Ein mit vier Insassen besetzter BMW war von der Autobahn auf die darunterliegende Kreisstraße NM 32 gestürzt. Ein Großaufgebot von Rettungskräften und der Feuerwehr eilten den Unfallopfern innerhalb kürzester Zeit zu Hilfe.

Nach Angaben der Autobahnpolizei war der 41-jährige Fahrer aus dem Raum Nürnberg gegen 15.30 Uhr kurz vor der Brücke über die NM 32 aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Alle vier Insassen wurden schwer verletzt aus dem Fahrzeug geborgen.

Böschung hinuntergestürzt

Der Mann aus Nürnberg befuhr laut Polizei die Bundesautobahn A3 in Richtung Nürnberg, als er zwischen den Anschlussstellen Velburg und Neumarkt-Ost nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug fuhr noch einige Meter auf dem Grünstreifen rechts der Schutzplanke weiter und stürzte schließlich eine mehrere Meter hohe Böschung hinunter. Der BMW mit den vier Insassen kam erst nach einem Überschlag auf der darunterliegenden Kreisstraße NM 37 zwischen Lengenfeld und Deusmauer auf dem Dach zum Liegen.

Ein Auto stürzte bei Lengenfeld von der Brücke

Alle Insassen, zwei Erwachsene und zwei Kinder, wurden von Kräften der umliegenden Feuerwehren aus Velburg, Parsberg, Deining, Lengenfeld und Deusmauer geborgen. Um die Verletzten zu befreien, mussten Rettungsspreizer eingesetzt werden.

Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Zur ärztlichen Erstversorgung der Verletzten waren außerdem vier Rettungsfahrzeuge sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die vier Insassen wurden schwer verletzt in die Krankenhäuser in der Nähe gebracht. Foto: Tost
Die vier Insassen wurden schwer verletzt in die Krankenhäuser in der Nähe gebracht. Foto: Tost

Alle vier Unfallopfer mussten wegen ihrer Verletzungen zur stationären Versorgung in Krankenhäuser transportiert werden. „Nach derzeitigem Stand ist mit einem Ableben bei keinem der Insassen zu rechnen“, gab die Polizei am frühen Dienstagabend zumindest bezüglich einer möglichen Lebensgefahr Entwarnung.

Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizeistation Parsberg, die mit der Unfallaufnahme und Rekonstruktion des Unfallhergangs betraut wurde, war der 41-jährige Fahrer aus Nürnberg zusammen mit seiner neunjährigen Tochter in dem Fahrzeug. Beide mussten mit Rettungshubschraubern in die Regensburger Uni-Klinik geflogen werden.

Außerdem gehörten noch ein zwölfjähriges Mädchen und eine Frau zu den Insassen, die zur Behandlung ihrer Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. An dem BMW entstand Totalschaden in Höhe von rund 25000 Euro.

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