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30 Einbrüche in Mittelfranken

Im Landkreis Ansbach stiegen Diebe am Donnerstag in sechs Häuser ein. Die Polizei warnt vor weiteren Fällen und gibt Tipps.

Die Polizei gibt Tipps, um Dieben den Einbruch schwerer zu machen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Die Polizei gibt Tipps, um Dieben den Einbruch schwerer zu machen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Petersaurach.In den letzten beiden Tagen kam es in mindestens 30 Fällen zu Einbrüchen in Wohnhäuser in ganz Mittelfranken. Allein in Petersaurach (Landkreis Ansbach) brachen Unbekannte am Donnerstag in sechs Einfamilienhäuser ein.

Im Zeitraum von 13.15 Uhr bis 21.15 Uhr brachen am Donnerstag Unbekannte in sechs Einfamilienhäuser in der Gemeinde Petersaurach ein. Die Einbrecher verschafften sich nach Angaben der Polizei überwiegend über Fenster oder Terrassentüren Zugang zu den Anwesen in der Hauptstraße, der Industriestraße, der Altendettelsauerstraße, der Wiesen- und der Falkenstraße sowie in „Rosenau“. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird insgesamt auf circa 3000 Euro geschätzt. Die Unbekannten entwendeten Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro.

Auch Einbrüche in Nürnberg

Weitere zehn Einbrüche ereigneten sich am Donnerstag im Stadtgebiet Nürnberg, Schwabach, Herzogenaurach und der Gemeinde Rohr (Landkreis Roth). In allen Fällen kam der Kriminaldauerdienst Mittelfranken zur Übernahme erster kriminalpolizeilicher Maßnahmen vor Ort.

Die Fachkommissariate der jeweils zuständigen Kriminalpolizeiinspektionen nahmen die Ermittlungen auf und bitten um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer (09 11) 21 12 33 33.

Die Tipps der Polizei

Das Polizeipräsidium Mittelfranken rät insbesondere in der dunklen Jahreszeit grundsätzlich zu erhöhter Aufmerksamkeit und gibt erneut folgende Tipps zum Thema Einbruchsschutz:

  • Alarmieren Sie die Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend über den Notruf 110! Die Polizei wird allen Hinweisen mit der notwendigen Sorgfalt nachgehen.
  • Die Polizei ist auf Ihre Mithilfe angewiesen. Notieren Sie sich im Verdachtsfall insbesondere Kennzeichen von auffälligen Fahrzeugen oder Personenbeschreibungen.
  • Pflegen Sie Kontakt zu Ihren Nachbarn – dann haben Einbrecher weniger Chancen.
  • Achten Sie auf fremde Personen oder Fahrzeuge in Ihrer Nachbarschaft und verständigen Sie im Zweifelsfall umgehend den Polizeinotruf 110.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung bei längerer Abwesenheit einen bewohnten Eindruck macht. Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit.
  • Schließen und versperren Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.

Die polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) hat außerdem ihre Broschüre „Sicher wohnen“ neu aufgelegt und um das Thema Smart Home erweitert. Die Broschüre ist kostenlos bei allen Polizeidienststellen erhältlich oder kann unter www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/1-sicher-wohnen heruntergeladen werden. Zusätzliche Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger auch auf der Internetseite www.k-einbruch.de.

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