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Hoher Sachschaden bei Brand in ehemaliger Landwirtschaft

BAD FÜSSING. LKR. PASSAU. Ein großes Aufgebot von Einsatzkräften war am Sonntagvormittag im Ortsteil Aufhausen nötig, um den Brand eines ehemals landwirtschaftlich genutzten Anbaus mit Wohnhaus zu bekämpfen.

Bei dem Brandobjekt handelt es sich um einen großflächigen Vierseithof, bestehend aus altem (unbewohntem) und neuem Wohnhaus mit verschiedenen Anbauten und Gebäudlichkeiten unterschiedlicher Größe. Das unmittelbar in rechtem Winkel an das neu hergerichtete Wohnhaus angebaute Nebengebäude griet aus bisher ungeklärter Ursache in Brand.

In dieser umfunktionierten und im Umbau befindlichen, vormals landwirtschaftlichen Maschinenhalle mit den Ausmaßen von ca. 25 mal 10 Metern war eine moderne Hackschnitzelanlage eingebaut sowie etliche, teils hochwertige Antiquitäten untergestellt. Auf dem Dach der Halle war eine Photovoltaikanlage installiert.

Der in Fachwerkweise errichtete Wohnhausanbau wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die sich schnell ausbreitenden Flammen erfassten auch das aufwändig renovierte Wohnhaus, das ebenfalls schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Eine vorläufige Bilanz unter Einbeziehung des Brandleiders und der Feuerwehr lässt einen Gesamtschaden von über einer Million Euro erwarten.

Zur Brandzeit waren die Bewohner außer Hause unterwegs, so dass zumindest keine Menschen zu Schaden kamen.

Spekulationen, wonach der Brand im Bereich der Hackschnitzelheizung ausgebrochen ist, können von der Polizei noch nicht bestätigt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache, in die im Bedarfsfall auch ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamts eingebunden wird, werden von der Kripo Passau geführt. Erste Feststellungen und Maßnahmen zur Spurensicherung hat der Kriminaldauerdienst bereits am Brandort getroffen.

Unter der Leitung von KBI Högl waren die umliegenden Feuerwehren aus Bad Füssing, Aigen, Irching, Würding und Rotthalmünster mit bis zu 100 Löschkräften eingesetzt.

Bei Vorliegen neuer Erkenntnisse, insbsondere zur Brandursache, folgt eine Ergänzungsmeldung.



Medienkontakt: PP Niederbayern, Einsatzzentrale, Matthias Ferstl, EPHK, Tel. 09421/868-1410
Veröffentlicht am 30.12.2012, 14.25 Uhr

www.polizei.bayern.de

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