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Volksfestwochenende

Angriffe, Drohungen und Drogen

Auf dem Schwandorfer Volksfestplatz und außen herum geschahen am Freitag Dinge, die diverse Strafverfahren nach sich ziehen.

Das Volksfestwochenende bescherte den Beamten der Inspektion Schwandorf viel Arbeit. Die Ärmel mussten buchstäblich hochgekrempelt werden. Foto: fotolia
Das Volksfestwochenende bescherte den Beamten der Inspektion Schwandorf viel Arbeit. Die Ärmel mussten buchstäblich hochgekrempelt werden. Foto: fotolia

Schwandorf.Die Beamten der Polizeiinspektion hatten am Freitagabend jede Menge zu tun. Ein Teil der dokumentierten Vorfälle steht im Zusammenhang mit dem Pfingstvolksfest.

Gegen 23 Uhr wurde ein 26-jähriger Schwandorfer im Festzelt von einem anderen Mann am Hals gepackt und ins Freie befördert. Aufgrund dessen kam der 26-Jährige zur Anzeigenerstattung in die Polizeiinspektion. Hierbei konnte ermittelt werden, dass es sich bei dem Kontrahenten wohl um einen ehemaligen Arbeitskollegen des Mannes handelt. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ist eingeleitet.

„Ich stech dich ab!“

Ein 16-jähriger, syrischer Staatsangehöriger, drohte kurz nach 20 Uhr auf dem Festgelände einem 17-jährigen Amberger damit, dass er diesen mit einem Messer „abstechen“ werde. Über die Security wurde die Polizei verständigt. Im Rahmen der Absuche konnte schließlich der 16-Jährige am Festgelände gestellt werden. Ein Messer hatte er nicht bei sich. Allerdings erwartet den Jugendlichen nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung.

Alkoholfahrt unterbunden

Gegen 23 Uhr wurde der Kinderspielplatz hinter dem Festgelände bestreift. Dabei wurde eine Gruppe Heranwachsender angetroffen. Ein 18-jähriger Schwandorfer wurde mit einem Joint erwischt. Gegen Mitternacht wurde ein 16-jähriger Schwandorfer kontrolliert, bevor er mit seinem Roller vom Volksfest aus nach Hause fahren wollte. Ein Atemalkoholtest war positiv, weshalb der junge Mann sein Gefährt stehen lassen musste.

Eine 20-jährige Frau, ebenfalls aus Schwandorf, entzog sich zunächst einer Kontrolle im Umfeld des Volksfestes. Allerdings konnte sie kurze Zeit später gestellt werden. Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde schnell der Grund für die vorangegangene Flucht klar: In ihrer Umhängetasche befanden sich abgepackte Einheiten Marihuana, welche augenscheinlich für den Verkauf vorgesehen waren.

Handgreiflichenkeiten führen zu Nasenbeinbruch

Nach dem Zeltschluss kamen sich zwei Gruppen im Bereich des Angerrings in die Haare. Hierbei kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, welche ins Handgreifliche umschlug. Dabei zog sich ein 17-jähriger Schwandorfer vermutlich eine Fraktur des Nasenbeins zu. Der Schläger konnte sich zwar vor dem Eintreffen der Polizei entfernen, allerdings ist seine Identität bekannt. Somit erwartet diesen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung. (ht)

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