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Feuer

Bauernhaus brannte völlig aus

Einsatzkräfte von fünf Feuerwehren eilten am Dienstag nach Meißenberg. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.
Von Ralf Gohlke

Der Dachstuhl des Gebäudes am Ortsrand von Meißenberg ist völlig zerstört. Foto: Ralf Gohlke
Der Dachstuhl des Gebäudes am Ortsrand von Meißenberg ist völlig zerstört. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.Großeinsatz für die Einsatzkräfte aus dem Raum Neunburg: Gegen 13.24 Uhr erreichte am Dienstag die Neunburger Stützpunktwehr und eine Reihe von Ortsfeuerwehren die Alarmierung zu einem Brand eines Wohnhauses in der Ortschaft Meißenberg. Das Gebäude brannte völlig aus. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Zahlreiche Feuerwehren eilten zum Einsatzort

Der Rauch war weithin sichtbar. Foto: Ralf Gohlke
Der Rauch war weithin sichtbar. Foto: Ralf Gohlke

Die Ortsfeuerwehr traf als erste am Brandort ein und deren 2. Kommandant, Peter Roith, übernahm zusammen mit dem Kommandanten der Feuerwehr Neunburg, Bernhard Käsbauer, die Einsatzleitung. Mit dazu kamen die Feuerwehren aus Neukirchen-Balbini, Seebarn und Kleinwinklarn. Auch Kreisbrandinspektor Richard Fleck war vor Ort.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das komplette Wohngebäude des landwirtschaftlichen Anwesens, das zum Glück außerhalb und abseits des Ortskernes liegt, bereits im Vollbrand.

Der Regen half bei den Löscharbeiten

Josef Probst rückt seit 49 Jahren für die Meißenberger Feuerwehr aus. Schrillt die Sirene, ist er oft der erste im Feuerwehrhaus. Er wohnt gleich daneben. Foto: Ralf Gohlke
Josef Probst rückt seit 49 Jahren für die Meißenberger Feuerwehr aus. Schrillt die Sirene, ist er oft der erste im Feuerwehrhaus. Er wohnt gleich daneben. Foto: Ralf Gohlke

Einsetzender Regen unterstützte die Feuerwehren, die konzentriert gegen die Flammen vorgingen und das Feuer schon nach kurzer Zeit unter Kontrolle hatten. Löschwasser konnte über einen Hydranten und einen rund 200 Meter entfernten Weiher in ausreichender Menge zugeführt werden.

Unter schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte gleichzeitig vor, da noch eine Person im Haus vermutet wurde. Es stellte sich jedoch heraus, dass die 81-jährige Bewohnerin zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zu Hause war.

Die Brandursache ist noch unklar

Ihr 50-jähriger Sohn befand sich zwar auf dem Anwesen, bemerkte laut Mitteilung der Polizei den Brand jedoch erst, als er die Martinshörner der Einsatzfahrzeuge hörte. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Brandursache ist noch unklar. „Die Ermittlungen hierzu werden durch die Kriminalpolizei Amberg geführt“, erklärte der stellvertretende Inspektionsleiter PHK Wolfgang Seidl. Das Haus brannte vollkommen aus.

Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Mittwochnachmittag mitteilt, ergaben sich bisher keine Hinweise auf vorsätzliche Brandlegung. Die genaue Ursache bedarf jedoch noch weiterer Untersuchung. Die Schadenshöhe liegt weit unter der erstgeschätzten Summe und dürfte im niedrigen vierstelligen Bereich liegen.

Neukirchen-Balbinis Bürgermeister Markus Dauch war im Einsatz für die Feuerwehr seines Ortes. Foto: Ralf Gohlke
Neukirchen-Balbinis Bürgermeister Markus Dauch war im Einsatz für die Feuerwehr seines Ortes. Foto: Ralf Gohlke

Für die kleine Meißenberger Ortsfeuerwehr ist der Einsatz der neunte in diesem Jahr. Erst Ende September war sie neben anderen Feuerwehren in den Weiler Stettnermühle ausgerückt, wo im Freien eine Matratze gebrannt hatte.

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