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Polizei

Wohnwagen auf der A 6 verloren

Zwei Fahrzeuge krachten in der Nacht in den unbeleuchteten Anhänger. Die Polizei sucht den Fahrer des Zugfahrzeugs.

Die Autobahn musste für drei Stunden komplett gesperrt werden. Foto: André Baumgarten
Die Autobahn musste für drei Stunden komplett gesperrt werden. Foto: André Baumgarten

Wernberg-Köblitz.Zu zwei folgenschweren Unfällen ist es in der Nacht zu Samstag auf der A 6 in Fahrtrichtung Tschechien gekommen. Gegen 1.30 Uhr befuhr ein Verkehrsteilnehmer mit einem bislang unbekannten Zugfahrzeug und einem Wohnanhänger mit französischer Zulassung die Autobahn. Auf Höhe des Gemeindegebiets Wernberg-Köblitz stieß der bislang Unbekannte mit seinem Zugfahrzeug gegen die Mitteilleitplanke. Durch den Zusammenstoß knickte der Kupplungsknopf des Wohnanhängers ab, der Wohnanhänger löste sich vom Zugfahrzeug und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Das unbekannte Zugfahrzeug flüchtete im Anschluss vom Unfallort, ohne sich um den an der Leitplanke entstandenen Schaden zu kümmern und seinen Wohnanhänger abzusichern, wie die Polizei mitteilt.

Ein nachfolgender rumänischer Kleintransporter samt Anhänger, beladen mit drei Gebrauchtfahrzeugen, übersah den ungesicherten und unbeleuchteten Wohnanhänger und stieß frontal mit diesem zusammen. Der 44-jährige Fahrzeugführer blieb unverletzt. An seinem Gespann, das auf dem Standstreifen zum Stehen kam, entstand Totalschaden. Der Wohnanhänger wurde durch den Zusammenstoß auf den linken Fahrstreifen geschleudert.

Kurz darauf befuhr ein 30-Jähriger mit seinem Pkw der Marke Skoda den linken Fahrstreifen und übersah den unbeleuchteten Wohnwagen ebenso. Es kam erneut zum Zusammenstoß. Wie durch ein Wunder blieb auch dieser Verkehrsteilnehmer unverletzt. An seinem Pkw entstand ebenso Totalschaden. Der Pkw kam auf dem Standstreifen zum Stehen.

Die verständigte Streife der Verkehrspolizeiinspektion Amberg kam kurz darauf zur Unfallstelle, sicherte diese ab und konnte weitere Nachfolgunfälle verhindern. Die Autobahn wurde im Nachgang durch die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren und die Autobahnmeisterei für rund drei Stunden komplett gesperrt. Der Wohnanhänger wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die beiden weiteren Fahrzeuge mussten ebenso abgeschleppt werden.

Bei dem Zugfahrzeug des Unfallverursachers könnte es sich laut Zeugenaussagen um einen VW Sharan in heller Farbe gehandelt haben. Die Verkehrspolizeiinspektion Amberg bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Verursacherfahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer (0 96 21) 89 04 30 zu melden.

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