Nachhaltige Bewässerung
So bunkern Sie Regenwasser für schlechte Zeiten

16.04.2024 | Stand 21.05.2024, 20:06 Uhr

Frau an Regenwasserspeicher - Regenwasserspeicher gibt es in vielen Ausführungen. - Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn/dpa

In Zeiten der globalen Erwärmung ist Wasser oft Mangelware. Daher ist es für Gartenbesitzer sinnvoll, Regenwasser aufzufangen. Diese Möglichkeiten gibt es.

Mit Regen ist es für gewöhnlich ja so: Entweder wird er herbeigesehnt - oder er soll dringend verschwinden. Genau im richtigen Maß kommen Niederschläge selten. Wer Regen für Pflanzen, Gärten und Teiche braucht, kann Regenwetter nutzen und das Wasser für trockene Zeiten bunkern. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, wie man das Regenwasser am besten auffängt.

Die einfachste Maßnahme ist demnach das Anschaffen einer Regentonne. Hierfür wird am heimischen Haus ein sogenannter Regendieb oder Regenheld im Fallrohr installiert. So landet das Wasser in der Tonne. Der Nachteil: Das Fassungsvermögen von Regentonnen ist mit 200-500 Litern eher gering. 

Zisterne speichert bis zu 10 000 Liter

Wer mehr Regenwasser speichern möchte, kann dies mit Wandtanks machen. Auch sie sind in der Regel an das Fallrohr gekoppelt. Ebenfalls denkbar ist eine unterirdische Zisterne. Schon mit einfachen Kunststoff-Zisternen aus dem Baumarkt lassen sich 1500 bis 10 000 Liter speichern. 

Wichtig: Wird das Niederschlagswasser komplett von der Kanalisation abgekoppelt, muss das in der Regel der zuständigen Stadt oder Kommune gemeldet werden. Meistens wird die Abwassergebühr für das Haus dann entweder reduziert oder sogar erlassen. Viele Kommunen fördern den Bau von Zisternen zudem finanziell. Festgeschrieben ist das in der örtlichen Entwässerungssatzung, die gibt es meistens auf den Websites der Kommunen.

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