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Salzburger Land

Jazz erobert Gasteiner Skihütten

Das Festival findet vom 9. bis 18. März statt. Audrey Martells und Steven Santoro stehen erstmals gemeinsam auf der Bühne.

Tagsüber spielen die Bands auf den Skihütten, abends folgen Konzerte in diversen Locations des Gasteiner Tals. Foto: Burgstaller
Tagsüber spielen die Bands auf den Skihütten, abends folgen Konzerte in diversen Locations des Gasteiner Tals. Foto: Burgstaller

Bad Gastein.Die zehn Tage des 17. Snow Jazz Gastein sind in diesem Jahr in zwei Themenschwerpunkte geteilt. Die ersten vier Konzerte bieten den Zuhörern schlicht großartige Lieder – great songs. Der zweite Teil des Festivals widmet sich dann den „other Big Things“, den großen Jazz-Ensembles, von Nonett bis Big Band. Die Musiker spielen tagsüber wieder auf den Skihütten und abends in den verschiedenen Konzertsälen und Veranstaltungsräumen des Tals.

Sonne, Firnschnee und Jazz – in Gastein gehört das im März untrennbar zusammen. Denn beim traditionellen Snow Jazz Gastein spielen die Bands nicht nur abends im Jazzclub, sondern auch tagsüber auf den Skihütten. Und das sogar umsonst. So kommt zwischen dem 9. und 18. März jeder Skifahrer und Skihüttenbesucher in den Genuss von Jazzkonzerten vom Ripoff Raskolnikov Quartet, von Tres Alegrias und den Max Boogaloo‘s. Wer mehr hören möchte, besorgt sich einfach einen Festivalpass und verbringt die Abende dann im Sägewerk, dem Jazzclub des Festivalgründers Sepp Grabmeier, oder in einer der anderen Konzert-Locations im Gasteinertal.

Eröffnet wird das Festival von der Soul Gift Band von Raphael Wressnig und der Soulsängerin Gisele Jackson. Zum ersten Mal gemeinsam werden Audrey Martells und Steven Santoro auf der Bühne stehen. Martells hat bereits Lieder für George Benson und Randy Crawford geschrieben und wird in NYC als „the next big thing“ gehandelt. Santoro legte beim Jazzfestival im vergangenen Jahr im Sägewerk eine fulminante Europapremiere hin. Außerdem mit dabei: das Trio Peter Rom, Andreas Schaerer & Martin Eberle und das afro-euro-orientalische Trio JMO.

Nach den „great songs“ folgen dann die „other Big Things“, die großen Jazz-Combos. Mereneu nennt sich das Nonett des brasilianischen Gitarristen und Komponisten Emiliano Sampaio. Das Schweizer Klaviertrio Vein und das Aarhus Jazz Orchestra werden das Sägewerk mit ihrem gemeinsamen Projekt zum Abheben bringen. Den Rest an Orchester-Höhenflügen besorgt dann die Jazz Big Band Graz. Der Festival Ausklang findet traditionsgemäß im Bad Gasteiner Hotel Miramonte statt – mit dem österreichischen Aushänge-Saxophon-Quartett Saxfour als Matinee Konzert mit anschließendem Luxus-Brunch. Tagsüber rocken das Ripoff Raskolnikov Quartet, Tres Alegrias und The Max Boogaloo‘s die Gasteiner Skihütten.

Der Snow Jazz Gastein Festivalpass für alle Konzerte kostet 140 Euro, der Wochenendpass vom 9. bis 11. März für drei Konzerte 57 Euro, und vom 15. bis 18. März für vier Konzerte und Jazzbrunch 85 Euro. Karten für einzelne Konzerte und die Festivalpässe für mehrere Konzerte gibt es online unter www.jazz-im-saegewerk.org oder an der Abendkasse.

Weitere Informationen zum Festival

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