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Frankreich

Ein Skiort modernisiert seinen Charme

In Val d’Isére wird ein komplettes Viertel modernisiert. Rund 200 Millionen Euro investiert der Skiort in das Projekt.

  • Val d’Isére zählt zu den französischen Skiorten, die sich ihren Charme bewahrt haben. Foto: J. Kutter
  • Als traditioneller Austragungsort von Weltcuprennen hat sich Val d’Isére einen Namen gemacht. Foto: Andyparant.com

Val d’Isére.Spätestens seit den Olympischen Spielen 1992 ist Val d’Isère weltberühmt. Dennoch behielt das mitten in den Bergen gelegene Dorf bis heute seinen ursprünglichen, urigen Charme. Das bedeutet aber keineswegs Stillstand. Im Vorfeld des Winters, der in dem auf 1850 m gelegenen Skiort in den französischen Alpen am 25. November beginnt, wurde wieder kräftig investiert. Für Aufsehen sorgt ein großangelegtes Immobilienprojekt, das im Herbst gestartet wurde.

In Val d’Isère wird der Einsatz von Kunstschnee auf der Piste „Santons“ ausgeweitet. Die Gesellschaft der Liftanlagen „Val d’Isère Téléphériques“ erhält übrigens das Zertifikat „Green Globe“. Es ist das erste weltweite Programm für nachhaltige Entwicklung im Tourismusbereich. Das Skigebiet erhält diese Auszeichnung für sein fortschrittliches Umweltmanagement.

Auch etliche Skilifte in dem 300 Kilometer umfassenden Gebiet wurden laut Mitteilung des örtlichen Tourismusverbands auf den neuesten Stand gebracht. Die neue gemütliche Zone für Anfänger auf Solaise mit der neuen Gondel „Télécabine de Solaise“ mit WLAN und beheizten Sitzen wurden im vergangenen Winter realisiert. Dieses Jahr wird der Sessellift „Datcha“ durch einen kuppelbaren Vierer-Sessel ersetzt. Überraschen dürfte der Anblick eines Briefkastens mitten im Pistengebiet. Ab dieser Saison können die Wintersportler ihre Postkarten direkt von der Piste aus verschicken – spezielle Briefmarke inklusive.

Das Bergdorf präsentiert auch eines der größten Immobilienprojekte der französischen Skiorte: Von Herbst 2017 bis Anfang der Wintersaison 2022 werden 200 Millionen Euro in die Renovierung eines ganzen Viertels investiert. 900 zusätzliche Betten werden durch dieses neue Zentrum am Fuße der Skipisten geschaffen.

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