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Urlaub aus der Pfanne

Eine Paella bringt die Ferientage im Süden zurück / Gericht mit Fleisch, Wurst und MuschelnVon 2-Sterne-Koch Christian Jürgens

  • Der Clou einer Paella sind viele verschiedene Zutaten. Neben Fleisch gehören auch Muscheln und Wurst in die Pfanne. Mit Zitronenscheiben garniert, kommt das spanische Nationalgericht schließlich auf den Tisch. Fotos: Schönberger

Nach dem Urlaub sind die Erholung und die Sommerbräune meistens schnell wieder verschwunden. Eine Paella zaubert die Erinnerung an schöne Tage im Süden zurück. Hobby-Köche können das Nationalgericht aus Spanien nach Herzenslust variieren und mit anderen Zutaten kombinieren. Der Clou: Die Paella ist eines der Gerichte, die Fleisch und Fisch kombinieren. Der Klassiker ist die Paella mit Mies- oder Herzmuscheln, Würsten, Scampi, Schweinefleisch und Huhn.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach. Den Backofen gleich zu Anfang vorheizen auf 180 Grad. Die Muscheln müssen sorgfältig gewaschen und gebürstet werden, die Bartbüschel müssen weg. Keine Experimente: Offene Muscheln gehören in den Mülleimer. Die Mettwürste werden in Scheiben geschnitten, das Schweinefleisch und das Hühnerfleisch in Portionsstücke, nicht zu winzig übrigens. Die Knoblauchzehen und Zwiebeln, die von ihrer Haut befreit sind, werden in fein gewürfelt, die geputzte und gewaschene Paprika in Streifen geschnitten. Die frischen Tomaten verlangen einigen Aufwand: Sie werden eine Minute im heißen Wasser gebrüht und anschließend gehäutet, geviertelt und entkernt. Schweine- und Hühnerfleisch werden in einer möglichst großen Pfanne angebraten, in der nach und nach eine Reihe der übrigen Zutaten landen.

Fürs Finale brauchen Sie eine Paellaform oder große, schwere Pfanne. Die wird stark erhitzt. Reis, Brühe und Weißwein finden hier zusammen und werden mit Safran veredelt. Das angebratene Fleisch wird mit dem Gemüse und den Muscheln, Erbsen und Scampi in die Paellaform gegeben und zum Kochen gebracht. Die Form bzw. die Pfanne landet dann im vorgeheizten Ofen. Nach 15 bis 20 Minuten Garzeit sind alle Zutaten wunderbar durchgezogen. Wenn die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen ist, braucht die Sache noch mal Salz und Pfeffer. Fertig!

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