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Region Amberg
Mittwoch, 19. September 2018 27° 2

Einsatz

124 schwerstkranke Kinder begleitet

Das Ziel für das Kinderpalliativteam Ostbayern am Amberger Klinikum ist, dass Kranke möglichst lang zuhause bleiben können.

Das Kinderpalliativteam Ostbayern am Klinikum St. Marien Amberg begleitet seit inzwischen fünf Jahren Kinder und Jugendliche, die an einer unheilbaren Krankheit leiden. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Das Kinderpalliativteam Ostbayern am Klinikum St. Marien Amberg begleitet seit inzwischen fünf Jahren Kinder und Jugendliche, die an einer unheilbaren Krankheit leiden. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Amberg.Fast 3000 Kinder und Jugendliche leiden in Bayern an einer unheilbaren Krankheit. Mehr als 600 Kinder sterben jedes Jahr an einer solchen Erkrankung. Diese Kinder und Jugendlichen zu begleiten und zu versorgen und ihren Angehörigen menschlich und medizinisch mit Rat und Tat beiseitezustehen – das hat sich das Kinderpalliativteam Ostbayern am Klinikum St. Marien Amberg zur Aufgabe gemacht.

Seit Anfang 2013 gibt es das Kinderpalliativteam mittlerweile. Die speziell ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Ärztinnen und Ärzte sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Familien da. Auch eine psychologische und seelsorgerische Begleitung wird angeboten.

Karin Borchers und Chefarzt Dr. Andreas Fiedler ziehen eine positive Bilanz über fünf Jahre Kinderpalliativteam Ostbayern. Foto: Klinikum/Gräß
Karin Borchers und Chefarzt Dr. Andreas Fiedler ziehen eine positive Bilanz über fünf Jahre Kinderpalliativteam Ostbayern. Foto: Klinikum/Gräß

„Unser Ziel ist es, dass die Kinder möglichst schmerzfrei so lange es geht in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können“, erklärt Dr. Andreas Fiedler, Teammitglied und Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Amberger Klinikum. „Bei all unseren Bemühungen stehen immer die Bedürfnisse der Kinder und die der Familie im Vordergrund“, so Karin Borchers, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin.

Derzeit betreut das Kinderpalliativteam Ostbayern etwa 70 Familien in der Oberpfalz und in Niederbayern. In den vergangenen fünf Jahren haben die Teammitglieder 124 Kinder und Jugendliche betreut. 46 von ihnen sind mittlerweile verstorben – 38 dieser Kinder konnten dank der Hilfe des Kinderpalliativteams zuhause sterben.

Spenden

  • Unterstützung

    Viele haben das Kinderpalliativteam Ostbayern am Klinikum St. Marien Amberg bereits unterstützt. Wer dies ebenso tun will, kann Spenden auf ein eigenes Spendenkonto überweisen.

  • Spendenkonto

    Das Spendenkonto bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach hat die IBAN DE09 7525 0000 00211 63597; BIC BYLADEM1ABG. Vermerkt werden muss dabei der Verwendungszweck „SAPPV“.

In den vergangenen fünf Jahren hat das Kinderpalliativteam Ostbayern nicht nur sehr viel Akzeptanz erfahren, sondern auch viel Unterstützung von den verschiedensten Seiten bekommen. Viele Vereine, Firmen, Stiftungen, andere Organisationen und Privatpersonen hätten mit Spenden die Arbeit unterstützt. „Das ist wirklich überwältigend“, freut sich Dr. Fiedler, der allen dankt, die dem Team immer wieder helfen. „Die betroffenen Kinder und deren Familien brauchen unsere Hilfe dringend – mit Spenden können wir diese Hilfe noch schneller dahin bringen, wo sie gebraucht wird.“

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