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Brauchtum

14 Gstanzl sorgten für zahlreiche Lacher

Drei Tage wurde in Hohenkemnath Kirwa gefeiert. Andreas Dötterl hängte seine Tanzschuhe an den Nagel.
Von Andreas Brückmann

Die Hohenkemnather Kirwapaare hatten fünf Tänze einstudiert. Fotos: Brückmann
Die Hohenkemnather Kirwapaare hatten fünf Tänze einstudiert. Fotos: Brückmann

Hohenkemnath.Drei Tage zünftiger Unterhaltung liegen hinter den Hohenkemnathern. Mit der Kirwa wurde das Patrozinium der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt im Dorf gefeiert. Neun Kirwapaare gingen es in diesem Jahr an, für die entsprechende Stimmung bei den Feierlichkeiten zu sorgen.

Einmal kurz aus dem Wirtshaus rausgeschaut: die Altkirwaburschen.
Einmal kurz aus dem Wirtshaus rausgeschaut: die Altkirwaburschen.

In den frühen Morgenstunden des Samstags ging es für die Kirwaburschen hinaus in den Wald, um den in diesem Jahr von Vitus Wenkmann gespendeten 33 Meter-Baum zu fällen und ins Dorf zu bringen. Aufgrund der unsicheren Wetterlage haben die Verantwortlichen entschieden, den Baum nicht mit „Goisn“ und tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung aufzustellen, sondern per Kran. Am Abend sorgte schließlich noch die Zoigl Musi für heiße Stimmung im Festzelt. Auch am Sonntagnachmittag waren bei schönstem Kirwawetter zahlreiche Gäste dabei, als die neun Paare ihre fünf einstudierten Tänze präsentierten. Musikalisch wurden sie dabei von Oli und Tomi Rösl unterstützt. Zum letzten Mal dabei war Andreas Dötterl, der mit Johanna Wiesner tanzte. Nach dem Tanzen wurden seine Tanzschuhe an den Baum genagelt, und er tauschte das rote gegen ein schwarzes Leibchen, als Zeichen, dass dies seine letzte Kirwa als Kirwabursch war.

Beim Singen der 14 Gstanzl bekamen dann wieder einige ihr Fett weg, was für zahlreiche Lacher im Publikum sorgte. Für den musikalischen Rahmen sorgte dabei und auch anschließend die Bergwald Musi, die teilweise auch unplugged durch die Reihen der Besucher zog und diese mit bester Kirwamusik zu unterhalten wussten.

Baumversteigerung

  • Losglück:

    Bei der abschließenden Verlosung des Kirwabaums am Montagabend hatte Irmgard Wenkmann aus Hohenkemnath das Losglück auf ihrer Seite.

  • Rückgabe:

    Sie gab den Baum allerdings für eine kleine Spende an die Kirwapaare zur Versteigerung zurück. Für die Gesamtsumme von 660 Euro ging dieser dann an Markus Lindner.

Der Montag stand zunächst ganz im Zeichen des Kirwabärtreibens. Als Bär auserkoren wurde Jannik Knauer, angetrieben von Thomas Kugler. Gut fünf Stunden zogen sie durchs Dorf, um dabei dem einen oder anderen mehr als nur einen schwarzen Rußstrich auf die Nase zu malen. Am Montagabend luden „D' Boazn Briáda“ zum Tanz, und die Hohenkemnather Kirwapaare zur abschließenden Verlosung des Baums.

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