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Bildung

173 Realschüler feiern glücklichen Abschluss

Die staatliche Realschule Amberg verabschiedet in diesem Schuljahr über 170 Absolventen.
Von Gerd Spies

13 Absolventen schlossen die Prüfung mit einem Schnitt von 1,5 und besser ab. Foto: Gerd Spies
13 Absolventen schlossen die Prüfung mit einem Schnitt von 1,5 und besser ab. Foto: Gerd Spies

Amberg.Für mehr als 170 Schülerinnen und Schüler aus sieben Abschlussklassen leistete die Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule einen Beitrag zum Glück. Denn ein gelungener Schulabschluss ist ein „Glücklichmacher“. Das zumindest stellte Schulleiter Matthias Schall bei seiner Rede fest.

Zahlreiche Ehrengäste, allen voran Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny, konnte der stellvertretende Schulleiter Andreas Rupprecht bei der Verabschiedung der Absolventen im ACC begrüßen. Er und seine Kollegen von der Schulleitung hatten an diesem Tag alle Hände voll zu tun. Sieben Abschlussklassen, insgesamt 173 Schülerinnen und Schüler marschierten auf, um ihr Abschlusszeugnis zu erhalten.

„Ihr habt ein super Fundament für Eure Zukunft gelegt. Die beruflichen Chancen sind so gut wie nie zuvor“, machte Cerny den Absolventen Mut. Ob eine weitere schulische Ausbildung an der FOS oder der Einstieg in eine berufliche Ausbildung, den Schülern würden jetzt alle Wege offenstehen. Cerny dankte auch namens der Absolventen den vielen „Taxifahrern, Nachhilfelehrern, Sponsoren und Psychologen“ im Publikum und meinte damit die Eltern, die so viele Aufgaben in den letzten Jahren erledigt hätten. Als Trost für die sich auflösende Klassengemeinschaft schlug der OB den Schülern das Amberger Altstadtfest oder das Bergfest vor. Hier könne man sich ja in Zukunft weiter regelmäßig treffen.

„Wir werden die gemeinsame Zeit vermissen“, bedauerte auch Schülersprecherin Laura Baumer in ihrer Abschiedsrede den Verlust der Schulgemeinschaften. Besonders die Schulfahrten seien die schönsten Erlebnisse in der abgelaufenen Schulzeit gewesen. Der Elternbeiratsvorsitzende Heiko Schneider gratulierte ebenfalls den Schülern zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Auch mal ruhig gegen den Strom schwimmen“, rät der Elternvertreter den Schülern in ihrer zukünftigen Lebensphase.

„Was ist Glück? Gibt es ein Rezept oder eine Formel zum Glücklichsein?“ Diese Frage stellte Schulleiter Matthias Schall in den Mittelpunkt seiner Festrede. Um das Thema Glück ging es ja auch bei der diesjährigen Deutsch-Prüfung in der Kurzgeschichte. Zum Glücklichsein gehöre ein Job, in dem man sich wohlfühlt, zitierte Schall wissenschaftliche Studien. Und hier habe der erfolgreiche Schulabschluss einen wichtigen Beitrag geleistet, den geeigneten Beruf ergreifen zu können. Arbeit allein mache aber auch nicht glücklich. Auch die richtigen Freunde und Freizeit seien Glücklichmacher. Solche wünschte der Schulleiter den Absolventinnen und Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg.

177 Schülerinnen und Schüler sind zur Abschlussprüfung an der staatlichen Realschule angetreten. 173 von ihnen bestanden die Prüfung. Die 13 besten Absolventen, die einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser erzielten, erhielten von der Schule Ehrenpreise. Mit einem Notendurchschnitt von 1,17 schloss Julia Geißdörfer (10 G) die Prüfung als beste Schülerin ab.

Die Besten:

Notendurchschnitt besser als 1,3: Geißdörfer Julia (1,17), Forster Annika (1,18), Waal Edwin (1,18), Golcer Jasmin (1,27), Madl Simon (1,27).

Notendurchschnitt besser als 1,5: Maier Xenia (1,36), Vogl Leo Georg (1,36), Meyer Veronika (1,40), Kubitschek Lea (1,42), Depperschmidt Elisabeth (1,45), Foster Jessie (1,45), Gebhard Theresa (1,45), Wittmann Lena (1,45).

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