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Region Amberg
Dienstag, 24. April 2018 20° 2

Feuerwehr

21 junge Feuerwehrleute stehen bereit

Mit dem neu erworbenen Wissen können die Kräfte von sechs Amberg-Sulzbacher Feuerwehren nun jederzeit mit ausrücken.

Stolz sein dürfen die 21 Feuerwehrfrauen und -männer über die erfolgreich abgelegte Prüfung. Foto: abl

Ensdorf. „Es ist hoch zu bewerten, dass ihr euch der Modularen Truppausbildung gestellt habt“, lobte Kreisbrandinspektor Hubert Blödt. Gemeinsam mit den Kreisbrandmeistern Jürgen Ehrnsberger, Alexander Graf und Roland Kolbeck nahm er im Gerätehaus Ensdorf die schriftliche und praktische Abschlussprüfung von 21 Feuerwehrlern aus dem ganzen Vilstal ab. Sie kamen von den Feuerwehren Diebis (2), Ensdorf (10), Pittersberg (2), Rieden (3), Thanheim (1) und Vilshofen (3). Anwesend waren auch Riedens 1. Bürgermeister Erwin Geitner und Ensdorfs 2. Bürgermeister Karl Roppert.

Blödt hob hervor, die Modulare Truppausbildung sei Basis der Feuerwehrausbildung, vermittle Einsatztechnik und -taktik und sei Grundlage für Leistungsabzeichen und weitere Lehrgänge. Die 21 Mitglieder der sechs Feuerwehren könnten nun mit ihrem erworbenen Wissen effektiv Hilfe leisten. „Ihr seid nun berechtigt und auch verpflichtet auszurücken“, brachte es Blödt auf den Punkt. In 18 Ausbildungsabenden bzw. Samstagen und neun Übungsmodulen waren die 21 Männer und Frauen in 75 Stunden in Theorie und Praxis ausgebildet worden.

Die erfolgreichen Prüflinge

  • Gemeinde Ensdorf

    Lukas Gebhardt, Paul Göldner, Jens Hafenbradl, Jannick Kiener, Jonas Kotzbauer, Luzie Ram, Lukas Scharl sowie Korbinian und Magdalena Wein von der Feuerwehr Ensdorf und Thomas Scharr von der FFW Thanheim

  • Markt Rieden

    Elias Hollweck, Simon Schmidt und Jonas Weiß von der FFW Rieden sowie Lena Albrecht, Sandra Gebhardt und Vera Preischl von der FFW Vilshofen.

  • Gemeinde Ebermannsdorf

    Tassilo Bäuml und Jürgen Wittmann von der Feuerwehr Diebis, Michael Mändl und Simon Kroner von der Feuerwehr Pittersberg

Dazu gehörten neben Rechtsgrundlagen und Schutzausrüstung unter anderem Fahrzeugkunde, Löschwasserversorgung und -einsatz, Geräte zur Technischen Hilfeleistung, einen Erste-Hilfe-Kurs, Sichern gegen Absturz, Sprechfunkausbildung sowie ABC-Gefahren. In den folgenden ein bis zwei Jahren erfolgt noch die Standortausbildung bei den jeweiligen Feuerwehren mit deren Geräten. Nach bestandener Prüfung betonte Blödt die Notwendigkeit einer fundierten Ausbildung. „Die Ergebnisse erfüllen uns mit Stolz. Unsere Wehren leisten einen wichtigen Dienst für die Mitbürger.“ (abl)

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