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Vereine

2350 Euro für die Jugendarbeit

Es gibt viele Veranstaltungsangebote. Die Existenz des Ebermannsdorfer Kindergartens und der Grundschule sind gesichert.
Von Christine Wendl

Die Vertreter der Vereine und Gruppierungen, die ihre Fördergelder von Bürgermeister Josef Gilch (rechts) in Empfang nehmen durften, mit (3.v.r.) Jugendbeauftragtem Erich Meidinger und (4. von rechts) Claudia Mai vom Kreisjugendring Foto:_ awl
Die Vertreter der Vereine und Gruppierungen, die ihre Fördergelder von Bürgermeister Josef Gilch (rechts) in Empfang nehmen durften, mit (3.v.r.) Jugendbeauftragtem Erich Meidinger und (4. von rechts) Claudia Mai vom Kreisjugendring Foto:_ awl

Ebermannsdorf. Die meisten Verantwortlichen der Ebermannsdorfer Vereine und Gruppierungen, die Jugendliche in ihren Reihen zählen, fanden trotz starkem Glatteis am vergangenen Donnerstagabend den Weg ins DomCom zum Jugendforum. Erich Meidinger, Jugendbeauftragter und 3. Bürgermeister der Gemeinde, begrüßte sie, wie auch Bürgermeister Josef Gilch und die kommunale Jugendpflegerin des Landkreises, Claudia Mai, zum jährlichen Treffen in der Schulaula.

Letztere informierte über die vielfältigen Angebote für die Jugendarbeit der Vereine. Sie wies auf das umfangreiche Programm auf der Website des Bezirks im Internet unter www.bezirksjugendring-oberpfalz.de hin, wo auch zahlreiche Workshops zu finden sind. Claudia Mai bat ausdrücklich um die Nutzung der Ratgeber für Vereinsfeiern und die Inanspruchnahme der Fördergelder. Maxl, der Spielebus, werde auch heuer wieder seine Runden durch den Landkreis drehen und dabei das Thema „Kinderrechte“ genauer unter die Lupe nehmen.

Bürgermeister Josef Gilch kannte zum Thema Nachwuchs die allerneuesten Zahlen, nämlich elf Neugeborene im Jahr 2018. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Minus von 16. Dennoch seien Existenz von Kindergarten und Grundschule gesichert, der Kindergarten sei sogar überbelegt und musste sich räumlich umorientieren. Ein großes Thema war die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), die im Mai letzten Jahres in Kraft getreten ist, und seitdem ordentlich für Wirbel sorgt.

Bürgermeister Josef Gilch schüttete sein gemeindliches Füllhorn an die Leiter der Gruppierungen aus. Für jeden unter 18-Jährigen gab es eine Förderung von zehn Euro. Insgesamt kamen heuer 2350 Euro in die Vereinskassen, was aktuell eine Zahl von 235 Kindern und Jugendlichen, die in Vereinen engagiert sind, bedeutet. Die Vertreter der Feuerwehren, Ministranten, Schützen, des Historischen Vereins, der Landjugend und des Miniclubs nahmen ihre Förderung entgegen. Von der Spielvereinigung, die für 93 jugendliche Mitglieder die größte Summe erhalten hätte, war – vielleicht aufgrund des Glatteises – kein Vertreter vor Ort.

Alle Vereine zeigten sich mit der Jugendarbeit zufrieden. Gilch erinnerte erneut daran, die finanziellen Förderungen des Kreisjugendrings zu beantragen. Lieber einmal zu viel um Unterstützung nach gefragt, als eine Zuzahlung nicht in Anspruch genommen zu haben. Erich Meidinger dankte den Anwesenden für ihr Engagement beim sommerlichen Ferienprogramm. Die vielen fantasievollen Angebote hätten im vergangenen Sommer aufgrund des dauerhaft guten Wetters wieder enormen Zuspruch. Er hoffe, dass die Vereine auch heuer wieder Spaß und Action für die Kinder in den Sommerferien anbieten werden.

Die Redakteurin des Ebermannsdorfer Gemeindeblatts, Christine Schormüller (im Bild links) informierte dazu, wie man nun mit Fotos von Veranstaltungen umgehen müsse. Die Gemeinde habe großes Interesse daran, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Das Recht am eigenen Bild habe jeder. Das bedeute, dass jeder, der sich nicht in einem öffentlichen Medium abgebildet sehen möchte, selbst dafür sorgen müsse, dass dies nicht passiert.

Besuche man eine öffentliche Veranstaltung werde deshalb bereits vor dem Betreten des Raumes auf diesen Punkt hingewiesen. Für die Vereine und Gruppierungen bedeute dies, dass sie selbst dafür sorgen müssten, dass ihnen die Einwilligung der abgelichteten Protagonisten vorliege, falls Bilder von Veranstaltungen an die Gemeindeblatt-Redaktion weitergegeben werden.

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