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Kommunalwahl

28 Kandidaten stellen sich zur Wahl

Die Thanheimer BDL hat neben altbewährten Kandidaten auch viele Junge nominiert. Roland Müller bleibt Listenführer.

Die Gemeinderatskandidaten der BDL-Liste mit Listenführer Roland Müller (3. v. li.).  Foto: Petra Donhauser
Die Gemeinderatskandidaten der BDL-Liste mit Listenführer Roland Müller (3. v. li.). Foto: Petra Donhauser

Ensdorf.Die Mitglieder der Bürgernahen Demokratischen Liste (BDL) haben im Gasthaus „Dorfschmiede“ einstimmig ihre 28 Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 20. März gekürt. Der 45-jährige Roland Müller bleibt weiterhin Listenführer.

Man hat damit das Kommunalwahlrecht in Bayern ausgeschöpft, nach dem die Gemeinden mit weniger als 3000 Einwohnern die doppelte Anzahl an Kandidaten als Gemeinderatsmitglieder auf ihren Wahlvorschlagslisten führen dürfen. Das heißt, dass sich der Ensdorfer Gemeinderat aus 14 Mitgliedern zusammensetzt.

Die BDL-Liste enthält neben altbewährten Kandidaten auch mehrere neue und junge Gesichter. Angefangen von jungen Ingenieuren bis hin zum erfahrenen Landwirt repräsentiert die „Bürgernahe Demokratische Liste“ einen Querschnitt aus allen Familien-, Berufs- und Altersgruppen.

Die Kandidatenliste

  • Platz 1 bis 14:

    Roland Müller, Markus Färber, Christoph Donhauser, Stefan Söllner, Petra Donhauser, Ingrid Färber, Thea Donhauser, Bettina Scharr, Daniela Zinnbauer, Sabine Drexler, Karin Hantke, Tanja Schmid, Michael Reindl, Andreas Schoppe

  • Platz 15 bis 28:

    Markus Schwendner, Roland Zinnbauer, Josef Rester, Gerald Westiner, Peter Scharr, Peter Schart, Erwin Kohl, Reinhold Hauptmann, Bernhard Geck, Helmut Wüst, Bernhard Müller, Markus Pangerl, Herbert Söllner, Joachim Hantke

Das Durchschnittsalter der Liste beträgt 40 Jahre. Man habe diese bewusst so gestaltet, dass sie auch politisch interessierte Menschen vereint, die sich zum Teil seit vielen Jahren im öffentlichen Leben der Gemeinde engagieren.

Der amtierende Gemeinderat Achim Hantke, der auf eigenen Wunsch ans Ende der Liste gerückt ist, zeigte sich erfreut über das Engagement der jungen Bürger und der Frauen unter den Kandidaten. Die weiblichen Kandidatinnen sehe er als die „acht Rosen der BDL“. Von der Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten sah die Versammlung einstimmig ab.

Im Rückblick bezeichnete Roland Müller die Arbeit im Gemeinderat als sehr konstruktiv. Die meisten Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Die Zusammenarbeit der Fraktionen sei durchweg positiv. Hier dankte Müller auch allen Bürgern, die sich in den Vereinen ehrenamtlich engagieren. Am Ende der Versammlung schwor der Listenführer Roland Müller alle Kandidatinnen und Kandidaten mit einem Bertolt Brecht-Zitat „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!“ auf den Wahlkampf ein. (abl)

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