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Tennis

40 Jahre Auf- und Rückschläge im TC

Der TC Rieden feiert sein 40-jähriges Gründungsjubiläum. Trotz Anfangsschwierigkeiten hat sich der Verein gut entwickelt.
Von Hubert Söllner

Die erste Herrenmannschaft des Vereins aus den 80er Jahren. Von links: Josef Kuchenbecker, 2. Vorstand Egon Zapf, Franz Hiltl, Willy Stadler, Alfons Staufer, Werner Schmal. Foto: Repro Hubert Söllner
Die erste Herrenmannschaft des Vereins aus den 80er Jahren. Von links: Josef Kuchenbecker, 2. Vorstand Egon Zapf, Franz Hiltl, Willy Stadler, Alfons Staufer, Werner Schmal. Foto: Repro Hubert Söllner

Rieden.Sein 40-jähriges Bestehen feiert der TC Rieden im Heimatverein Unteres Vilstal am kommenden Sonntag. Mit der Doppelmeisterschaft in den Kategorien Damen und Herren steigen die Riedener Tennisfreaks in ihre Jubiläumsfeier ein. Zum Auftakt treffen sich die Turnierteilnehmer um 11 Uhr zu einem Weißwurstfrühstück. Natürlich stehen auch Kaffee und Kuchen parat.

Nach der für 15.30 Uhr geplanten Siegerehrung zur Doppelmeisterschaft wird gegen 16 Uhr die Feier zum 40-jährigen Gründungsfest des TC Rieden mit Rückblick, Ehrungen und Grußworten beginnen. Mit Bier vom Fass und einem gegrillten Spanferkel wollen die TCler die Jubiläumsfeier ausklingen lassen.

Zum runden Vereinsgeburtstag blicken die Macher des Führungsteams des TC Rieden zurück: Am 3. November 1978 beschloss der Heimat- und Verkehrsverein Unteres Vilstal Rieden mit Vorsitzendem Adolf Fleischmann den Bau von zwei Tennisplätzen auf einem Grundstück beim Campingplatz. Bereits am 8. November fand im „Gasthof zum Bären“ die Gründungsversammlung der „Sparte Tennis“ statt.

Der TC Rieden

  • 1978:

    Kurz nach der Gründungsversammlung wird das „Gasthof zum Bären“ zum Vereinslokal.

  • 1981:

    Nun steht die Errichtung eines Tennisheimes auf dem Plan. Der Bau beginnt im September 1982, der Rohbau steht im November.

  • Mitgliederzahl:

    2002 zählte der Verein 130 Mitglieder, 2016 waren es schon 165. (azd)

Die Finanzierung und die Errichtung der neuen Plätze werden zu einer großen Herausforderung. Bei null Startkapital wird eine vorläufige Summe von 164 000 DM an Ausgaben errechnet. Durch einen kräftigen Zuschuss aus „Freizeit und Erholung“, einem Finanzierungsprogramm der Bayerischen Staatsregierung, kann der Bau zu 50 Prozent finanziert werden. Weitere 25 Prozent der Kosten werden durch einen günstigen Kredit ausgeglichen und müssen, wie auch der verbliebene Rest, vom Heimatverein getilgt werden.

1979 wurde die Spartenleitung gewählt, mit Heinz Müller als erstem Vorsitzenden. Der Bau der Tennisplätze ist in vollem Gange, wegen der knappen Geldmittel sind Eigenleistung und Arbeitseinsatz gefordert. Bereits im Mai 1980 wird die Tennis-Anlage fertiggestellt und kann sportlich genutzt werden.

Heinz Müller erklärt, dass sich der Tennisplatz für den Fremdenverkehr zu einem Aushängeschild Riedens entwickelte. Um einen reibungslosen Spielablauf zu gewährleisten, muss 1988 die Tennisanlage um zwei Plätze erweitert werden. Eine Damen- und eine Herrenmannschaft werden gegründet. 2003 feierte die Sparte ihr 25-jähriges Jubiläum – Heinz Müller wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. (azd)

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