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5000 Euro für neue Masken

Die Raiffeisenbank Unteres Vilstal unterstützt Masken-Näher.
Paul Böhm

Karl Schlagbauer (2.v.l.) und Dr. Michael Doblinger (r.) haben die Spende an Barbara Hernes (2.v.r.) vom Seniorenmosaik überreicht. Dafür bedankte sich auch Bürgermeister Markus Dollacker (l.).  Foto: Paul Böhm
Karl Schlagbauer (2.v.l.) und Dr. Michael Doblinger (r.) haben die Spende an Barbara Hernes (2.v.r.) vom Seniorenmosaik überreicht. Dafür bedankte sich auch Bürgermeister Markus Dollacker (l.). Foto: Paul Böhm

Ensdorf.Tief in die Spendenschatulle hat die Raiffeisenbank Unteres Vilstal zur Unterstützung des Seniorennetzwerkes Naturpark Hirschwald gegriffen. Die beiden Bankvorstände Karl Schlagbauer und Dr. Michael Doblinger überreichten einen Scheck über 5000 Euro an Barbara Hernes vom Seniorenmosaik des Naturparks Hirschwald und dessen Vorsitzenden, Bürgermeister Markus Dollacker.

„Das ist in diesen Tagen eine ganz besondere Hilfestellung“, sagte Barbara Hernes. Sie hätte in den vergangenen Wochen schon viel Material für die Herstellung von Atemschutzmasken besorgt. Mit diesem Material könnten nun, dank der immer noch steigenden Zahl von ehrenamtlichen Helfern in den Gemeinden des Naturparkbereiches, gut 3000 Mundschutzmasken genäht werden.

Die Masken werden vorwiegend an medizinische und pflegerische, sowie kommunale Einrichtungen weitergegeben. Auch ältere Menschen, die sonst keine Gelegenheit haben, an eine Maske zu gelangen, werden damit versorgt. Die Spende soll aber auch den Unterstützungsangeboten des Seniorennetzwerks zugutekommen, etwa der organisierten Einkaufshilfe.

Die Näherinnen und Näher aus den verschiedenen Gemeindebereichen fertigen neben Einwegmasken jetzt auch die wiederverwendbaren Nasen-Mund-Masken aus dem durch das Spendengeld finanziertem Material an. Aber auch private Spenden in Form von Stoffen und Gummibändern waren bisher schon eine große Hilfe.

Derzeit beträgt die Zahl der Helfer, zu denen laut Hernes neben vielen fleißigen Frauen auch Männer gehören, etwa 100 Personen. „Es ist wunderbar, dass sich die im Ehrenamt tätigen Näherinnen und Näher der Masken so für unsere Gesellschaft einsetzen“, sagte Barbara Hernes. Denn die Masken würden letztendlich auch kleine positive Botschaften, wie „Viele Grüße“ und „Bleiben Sie gesund“, an die Sammelstellen in den Rathäusern zurückgeben. (abp)

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