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Kirche

55 Jahre im Dienst von Kolping aktiv

Die Amberger Vereinigung zeichnete langjährige Mitglieder aus. Sie zählt zu den ältesten Kolpingsfamilien in Deutschland.

Zahlreiche Jubilare zeichnete die Kolpingsfamilie aus. Im Bild von links: Präses Thomas Helm, Kolpingvorsitzender Herbert Eckl, MdL a. D. Heinz Donhauser, Karl Strobl, Maria Donhauser, Michael Wittmann, Doris Müller, Rosa Lehner und 2. Vorsitzender Michael Koller. Foto: Koller
Zahlreiche Jubilare zeichnete die Kolpingsfamilie aus. Im Bild von links: Präses Thomas Helm, Kolpingvorsitzender Herbert Eckl, MdL a. D. Heinz Donhauser, Karl Strobl, Maria Donhauser, Michael Wittmann, Doris Müller, Rosa Lehner und 2. Vorsitzender Michael Koller. Foto: Koller

Amberg.Die Kolpingsfamilie Amberg feierte den Kolpinggedenktag und gedachte des Priesters und Seligen Adolph Kolping, dessen Todestag sich am 4. Dezember jährt. Zu Beginn zelebrierte Stadtpfarrer Thomas Helm einen feierlichen Gottesdienst in der Basilika Sankt Martin und entzündete die erste Adventskerze. Im Pfarrsaal des Pfarrheims St. Martin folgte die Gedenktagsfeier. Vize-Kolpingvorsitzender Michael Koller begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder mit ihren Angehörigen.

Koller betonte, dass Adolph Kolping mit seinem Leben und Wirken als Schustergeselle, Priester, Gesellenvater und Verbandsgründer auch heute noch die Funktion eines großen Vorbilds innehabe, sein Werk gelte immer noch als zeitgemäß. Die Amberger Kolpingsfamilie versucht, dem getreu zu sein und vielseitiges Programm und abwechslungsreiche Aktivitäten zu bieten. Noch zu Lebzeiten von Kolping wurde die Amberg Familie 1860 gegründet, sie besteht nunmehr schon 158 Jahre ununterbrochen fort. Erwartungsvoll hoffen die Kolpingsfamilien weltweit auch auf die Heiligsprechung des Gründers in Rom.

Im zweiten Teil des Abends folgte eine „Adventliche Einstimmung“ durch Präses Thomas Helm, bei der er Brauchtum im Advent vorstellte. So die Entstehung von Adventskranz und -kalender. Zu den Bräuchen zählt auch, dass man einen Kirschbaumzweig als Barbarazweig ins Wasser stellt, der bis Weihnachten erblüht. Helm schilderte die Lebensgeschichte des Bischofs Nikolaus, der die Kinder am Abend des 5. Dezembers beschert und nicht der sogenannte Weihnachtsmann sei. Auch Apfel, Nuss und Mandelkern haben Bedeutung und gehen auf den Paradiesbaum und die Fruchtbarkeit zurück. Sogenannte Rorateämter die in der dunklen Kirche am Abend mit Kerzenlicht zelebriert werden, habe man fast vergessen. So gibt es in St. Martin nun das Angebot des Rorateamtes am Dienstag Abend in der Schulkirche.

Die Ehrungen

  • Mitglieder:

    Vorsitzender Herbert Eckl und Michael Koller und Präses Stadtpfarrer Thomas Helm nahmen dann die Ehrung langjähriger Mitglieder für 20, 25, 40 und 55 Jahre Treue vor, bei der jeweils eine Urkunde mit Geschenk und für 25 Jahre eine Anstecknadel in Silber überreicht wurde. Erfreulicherweise konnte ein Neu-Mitglied in Abwesenheit aufgenommen werden.

  • Gedenken:

    Die Kolpingsfamilie Amberg feierte den Kolpinggedenktag und gedachte des Priesters und Seligen Adolph Kolping, dessen Todestag sich am 4. Dezember seit 1865 jährt. Adolph Kolping gilt mit seinem Leben und Wirken als Schustergeselle, Priester, Gesellenvater und Verbandsgründer auch heute noch als Vorbild, sein Werk gilt immer noch als zeitgemäß.

Nach leckerer Bewirtung mit Punsch und Stollen dankte Helm im Schlusswort allen für ihr Engagement um die Kirche vor Ort. Man solle sich auf das „Abenteuer Advent“ einlassen, um sich intensiv auf Weihnachten vorzubereiten. Mit dem Kolpinglied „s’ war einst ein braver Junggesell“ und dem traditionellen Gruß endete der Kolpinggedenktag.

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