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Engagement

56 Einsätze für die Feuerwehr

Die Ursensollener Wehr ehrte langjährige und aktive Mitglieder. Die Berichte zeugten von einer regen Vereinstätigkeit.
Von Florian Schlegel

Die Beförderten und Geehrten gemeinsam mit den Vorsitzenden, Kommandanten und Bürgermeister Franz Mädler Foto: Florian Schlegel
Die Beförderten und Geehrten gemeinsam mit den Vorsitzenden, Kommandanten und Bürgermeister Franz Mädler Foto: Florian Schlegel

Ursensollen.1. Vorsitzender Markus Dehling konnte in der voll besetzten Fahrzeughalle des Gerätehauses zahlreiche aktive und passive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ursensollen mit Partnern willkommen heißen. Auch die Nachbarwehren Garsdorf, Hohenkemnath, Hausen und Zant begrüßte der Vorsitzende. In den anschließenden Grußworten dankte Bürgermeister Franz Mädler allen Verantwortlichen der Ursensollner Wehr für vorbildliche Arbeit und Engagement das ganze Jahr über.

Kreisbrandmeister Alexander Graf überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach. „Der Kreisbrandinspektion ist bewusst, dass die Feuerwehr Ursensollen immer wieder gefordert wird“, deshalb bedankte sich Graf bei den Aktiven, die immer da seien und Verantwortung übernehmen. Ebenfalls bedankte sich der Kreisbrandmeister bei der Kommune, dass die Feuerwehr Ursensollen so gut ausgestattet ist.

1. Vorsitzender Dehling sprach in seiner Rede von sehr vielen Vereinsveranstaltungen im Jahr 2019, die größten seien die Vitus- und Winkler-Kirwa. Im gleichen Atemzug appellierte er an die Mitglieder, die hervorragenden Teilnahmezahlen beizubehalten. Abschließend führte der Vorsitzende noch Ehrungen von aktiven und passiven Mitgliedern durch.

Ausbildung wird angepasst

Zweiter Kommandant Bernhard Graml berichtete über die Vorkommnisse bei der Aktiven-Mannschaft. Die Wehr habe 56 Einsätze abgearbeitet. Die Mannschaft hat zahlreiche Lehrgänge und Fortbildungen abgehalten. Die Kinderfeuerwehr nahm am Spiel ohne Grenzen in Hahnbach teil. Die Jugendfeuerwehr legte die bayerische Jugendspange, den Wissenstest und die Jugendflamme ab. Durch die immer unterschiedlichen Einsatzszenarien musste man auch den Ausbildungsstandard anpassen.

Durch die Ansiedlung der Konzernzentrale der Firma Grammer und die damit verbundenen „Gefahrenstellen“ muss die Ausbildung angepasst werden. Vor 15 Jahren hatte noch nie jemand daran gedacht, einen Sichtschutz bei Unfällen aufzubauen; in der heutigen Zeit muss man dies machen, um sich vor Gaffern zu schützen. Bernhard Graml bedankte sich im Namen beider Kommandanten für die geleistete Arbeit bei der Feuerwehr Ursensollen.

Nach den Ehrungen und Beförderungen bedankte sich Vorsitzender Dehling bei allen für ihr Kommen und wünschte allen noch einen schönen Abend im Feuerwehrgerätehaus Ursensollen.

Engagierte Mitglieder geehrt

Bei den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: 60 Jahre: Rudolf Kuhn trat 1959 in die Feuerwehr Ursensollen ein; er legte Leistungsabzeichen im Bereich Löschaufbau und Technische Hilfeleistung ab. Als Maschinist und Fahrer stand er jahrelang der Ursensollner Wehr zur Verfügung. Für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Vorstandschaft wurden geehrt: Florian Geißler und Alexander Streher. Ehrungen für 20 Jahre Mitgliedschaft in der Vorstandschaft gab es für Alexander Graf.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Vorstandschaft wurde Markus Dehling geehrt. Verabschiedet aus der Fahnenabordnung wurde Andreas Neidl. Das besondere Dankeschön des Vereins ging an Manuel Först und Florian Geißler. Die beiden hätten unzählige Arbeitsstunden „zur Sanierung“ des Vereinsanhängers geleistet. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende auch zahlreiche Firmen für deren Spenden.

Aktiven-Ehrung

  • Dokument:

    Ein aktives Mitglied durfte den Feuerwehrführerschein in Empfang nehmen.

  • Ernennung:

    Zur Löschmeisterin wurde Andrea Reiser ernannt. Zum Löschmeister wurde Simon Streher und zum Oberfeuerwehrmann Markus Fuchs befördert. (afs)

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