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Polizei

Besondere Art des Rauschgiftschmuggels

Ein 39-Jähriger schmuggelte Rauschgift von Tschechien nach Bayern. Fahnder kamen ihm erst durch die akribische Untersuchung eines Arztes auf die Schliche.

Waldsassen/Weiden.Eine besondere Art, Rauschgift aus Tschechien nach Bayern zu schmuggeln, hat sich ein 39-jähriger Mann aus dem Landkreis Neustadt/Waldnaab ausgedacht. Schleierfahnder waren am Mittwoch, 13. Oktober, auf den Mann aufmerksam geworden. Die Beamten hielten bei Waldsassen einen VW Golf an, der von einer 33-jährigen Frau gesteuert wurde. Auf dem Beifahrersitz saß der 39-Jährige.

Bei dessen Überprüfung stellten die Beamten fest, dass er als Drogenkonsument einschlägig bekannt war. Daher wurde der Mann besonders akribisch durchsucht und musste sich schließlich auch entkleiden, wozu sich der 39-Jährige erst nach langem Zureden einverstanden erklärte.

Als die Kooperationsbereitschaft des Mannes schließlich vollends erlahmte, wurden die Beamten misstrauisch. Unter Einbindung der Staatsanwaltschaft Weiden wurde die körperliche Untersuchung des Mannes durch einen Arzt veranlasst. Dieser untersuchte auch die Körperöffnungen des 39-Jährigen – eine Maßnahme, die bei der Suche nach Rauschgift immer wieder zu Erfolg führt. So auch in diesem Fall: In einer ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass der Mann rektal eine geringe Menge Amphetamin eingeführt hatte und es so über die Grenze gebracht hatte. Die Kripo Weiden ermittelt nun wegen Drogenschmuggels gegen den 39-Jährigen.

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