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Veranstaltung

Advent feierlich eingeläutet

Das Budendorf am Kirchplatz sorgte am Wochenende für Weihnachtsstimmung. Viele Vereine halfen tatkräftig mit.
Von Johann Bauer

  • Kindergartenkinder mit leuchtenden Sternen in der Hand eröffneten den Markt. Foto: Johann Bauer
  • Der mit zahlreichen Lichtern geschmückte Baum leuchtete am Samstag inmitten des Adventmarkts. Foto: Johann Bauer
  • Auch Kutschfahrten wurden angeboten. Foto: Johann Bauer
  • St. Nikolaus war auch auf dem Markt zu Gast. Foto: Johann Bauer

Schmidmühlen.Der schmucke Adventmarkt wurde am Samstag in der Pfarrkirche, im Anschluss an den Gottesdienst feierlich eröffnet. Hierbei wurde auch die erste Kerze am Adventkranz in der Pfarrkirche entzündet. „Der grüne Adventkranz ist Hoffnung und Leben“, so Pfarrer Werner Sulzer.

Die Kyrierufe und Fürbitten wurden von Kindern der Grundschule vorgetragen. Dann nahmen die Kindergartenkinder Aufstellung vor dem Altar und sangen die Lieder „Bald ist es soweit“ und „Kennst du den Weg nach Bethlehem“. Dann ging das Licht aus in der Pfarrkirche und die Kinder erleuchteten den Altarraum mit ihren selbst angefertigten Sternen und sangen das Lied „Stern hoch am Horizont“. Die kirchlichen und örtlichen Vereine gestalteten einen schmucken Adventmarkt am Kirchplatz. Am ersten Adventwochenende verzauberte sich der Kirchplatz wieder in einen Budenmarkt. Viele Besucher kamen.

Papiertheater fand Anklang

Auch das Rahmenprogramm am Sonntag wurde sehr gut angenommen. Eingebunden in den Markt war eine adventliche Stunde in der Pfarrkirche, die von mehreren Gruppen und Vereinen gemeinsam gestaltet wurde. Ebenfalls wieder im Programm war ein Papiertheater, das ab 15 Uhr aufgeführt wurde. Darüber hinaus hatte Michael Fischer seine beiden Pferde prächtig herausgeputzt und man konnte sich, warm eingepackt, durch die Straßen von Schmidmühlen fahren lassen.

Neben den zahlreich angebotenen Bastelsachen, wurden auch die Buden mit Glühwein, Brat- und Ross-Würsten aufgesucht. Die Bläsergruppe der Blaskapelle St. Ägidius spielte am Sonntag adventlichen Weisen am Markt. Das gesamte Wochenende konnte man sich beim Adventmarkt am Kirchplatz durch weihnachtliche Gerüche und stimmungsvoll eingerichtete Stände in Weihnachtsstimmung bringen lassen. Vereine, Gruppen und karitative Einrichtungen sorgen dabei für das leibliche Wohl. Genießen konnte man selbst gemachte Spezialitäten wie Weihnachtsplätzchen, Waffeln und Crêpes sowie Bratwürste beim Trachtenverein, Kirwagemeinschaft und Kolpingsfamilie. Bei der Jugendfeuerwehr Schmidmühlen wurden Langos und Apfelpunsch angeboten. Natürlich durfte der Glühwein und warmer Met bei den Ministranten und Imkerverein nicht fehlen. Ebenso wurde an den Ständen Selbstgebasteltes angeboten. Mit viel handwerklichem Geschick ist attraktiver Weihnachtsschmuck wie Bienenwachskerzen oder Spielzeug aus unterschiedlichsten Materialien beim Landvolk, Katholischen Frauenbund und Kindergarten entstanden. Sein Losglück konnte man bei den Eltern-Kind-Gruppen versuchen.

Zur adventlichen Stunde hatten sich die Besucher in die Pfarrkirche eingefunden. Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lesser dankte allen Teilnehmern und auch den vielen Besuchern. Vereine und Gruppen boten einen kurzweiligen Nachmittag mit Liedern und Texten. Musikalische Beiträge steuerte die Bläsergruppe der kirchlichen Blaskapelle St. Ägidius bei. „Die Türen gehen auf“, stellte Monika Jell von der Kolpingfamilie fest. In bayerischer Mundart sangen überdies die Schmidmühlener Sängerinnen „So still is jetzt die Zeit“ und „Staad etz is Advent“.

Stimmungsvolle Beiträge

Man solle „feinfühlig werden“, betonte Lena Klieber vom Landvolk. Den Textbeitrag „Brich auf mein Herz und wandre“ wurde von den Ministranten beigesteuert. Die Gruppe Cantores sang die Lieder „Es wird ein Stern aufgehen“ und „Herr wir warten, dass du kommst“. Dazwischen erzählte Anna Probst vom Katholischen Frauenbund von den vier Kerzen. Die Lieder „Jetzt atmen die Kinder Vorfreude ein“ und „Herr send herab uns deinen Sohn“ konnte man vom Kirchenchor hören. Vom Pfarrgemeinderat machte Theresia Wetzel aufmerksam mit „Bleib einmal stehen“. Pfarrer Werner Sulzer gab den Besuchern Folgendes mit auf den Weg: „Jeder sollte sich im Advent fünf Minuten Zeit nehmen und über die Frage nachdenken: Was habe ich heute Gutes getan oder gehört?“

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