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Feuerwehr

Aktive haben bei Unwetter viel geleistet

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren in der Gemeinde Ebermannsdorf haben sich teilweise auch Beschimpfungen anhören müssen.

Die tatkräftigen Einsatzkräfte ließen sich das vom Bürgermeister spendierte Dankeessen munden. Foto: awe
Die tatkräftigen Einsatzkräfte ließen sich das vom Bürgermeister spendierte Dankeessen munden. Foto: awe

Ebermannsdorf. Mit einem schmackhaften Drei-Gänge-Menü im Pfarrsaal sagte die Gemeinde Ebermannsdorf ihren ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und -frauen „Vergelt’s Gott“ für ihren aufreibenden Einsatz bei den Unwettern Mitte Juni. Die Einsatzkräfte aller drei Wehren, Ebermannsdorf, Pittersberg und Diebis, hätten zum Teil drei Tage lang durchgearbeitet, um den Menschen im Gemeindebereich aus der beängstigenden Situation zu helfen. „Bei den zwei Metern Hochwasser in der Pittersberger Unterführung waren wahrscheinlich nur die Größten von euch eingesetzt“, wagte Bürgermeister Josef Gilch, einen Witz, den die Floriansjünger auch lachend benickten.

Leider habe nicht jeder, dem geholfen wurde, seiner Dankbarkeit Nachdruck verliehen, so Gilch. Im Gegenteil: Nicht selten wurden die Einsatzkräfte beschimpft, weil sie nicht sofort auf der Matte standen oder den frisch ausgepumpten Keller nicht auch noch blitzblank geputzt hinterließen. Mit solchen Reaktionen mache der freiwillige Einsatz natürlich nicht mehr ganz so viel Spaß, das müsse man aber halt wegstecken. Andere Menschen hätten mitgeholfen, Kaffee angeboten oder waren zumindest freundlich zu den Rettern. Gilch versprach, die Gemeinde werde dafür sorgen, dass der Ausrüstungsstand immer aktuell bleiben werde.

Das leckere Essen hatte der Hauswirtschaftliche Fachservice des Landkreises zubereitet, Reinwald Hofstetter und Kollegin boten es an. (awe)

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