MyMz
Anzeige

Schweppermannspiele

Alle fiebern Premiere entgegen

18 fleißige Helfer rackerten am Donnerstag, um die Tribüne für das Kastler Festspiel aufzubauen. Für die Akteure stehen nun die Hauptproben an.
Von Michaela Fichtner

  • Stück für Stück wuchs am Donnerstag die Tribüne im Klosterinnenhof. Foto: Markt Kastl
  • Der Aufbau der Tribüne ist harte Arbeit. Foto: Markt Kastl

Kastl. Der Countdown läuft für die traditionsreichen Kastler Schweppermannspiele, die das Publikum vom 5. bis zum 21. Juli in das 14. Jahrhundert entführen, in die Zeit von König Ludwig dem Bayern und seinem tapferen Feldhauptmann. Seit Donnerstagabend steht nun auch die große Tribüne im Innenhof des Klosters Kastl, die Platz für rund 800 Zuschauer bietet – und das mit bester Sicht von allen Plätzen.

Harte Arbeit leisteten die 18 Helfer, bis die Tribüne fertiggestellt war. Und das ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch eine logistische Herausforderung, wie Bürgermeister Stefan Braun erzählte. Denn: Für einen Sattelschlepper – und mit einem solchen werden die einzelnen Teile nach Kastl gebracht – ist die Zufahrt zum Klosterhof gar nicht möglich.

Im Gewerbegebiet wurde daher schon am Mittwoch wieder der Großteil der Tribünenelemente umgeladen, die steile Klosterbergstraße hinab und durch die Tore hinein in die Klosterburg gefahren. Längst eingespielt sind alle Mitstreiter: Bis zu 50 Jahre alte – und damit kleine – Schlepper brachten die schweren Teile mitten hinein in den Klosterinnenhof. Nur sie können die beiden letzten, niedrigen Durchfahrten passieren.

Den ganzen Donnerstag rackerten dann Alwin Raab, der Organisator des Tribünenaufbaus, Gottfried Baumann, Johann Berschneider, Karl Bleisteiner, Xaver Dürr, Hans Hillebrand, Reinhard Hufnagel, Konrad Inselsberger, Franz Jarosch, Wendelin Lehmeier, Karl Niebler, Helmut Mauser, Hans Raab, Franz Scharl, Fritz Starke, Gerd Steuerl, Paul Weigl und Ludwig Zeberl, damit die Tribüne rechtzeitig für die Abnahme durch das Landratsamt Amberg-Sulzbach fertig wurde.

Mit dem Auftritt der Geschwister Well am Samstag, 29. Juni, 20 Uhr, im Klosterinnenhof beginnen nun die Festwochen in Kastl. Mit dem Konzert von sechs Geschwistern aus der berühmten Musikerfamilie Well bieten die Kastler heuer erstmals einen besonderen Vorspann für die in einer Woche beginnenden Aufführungen.

Für die mehr als 170 Mitwirkenden, vor allem aus der Marktgemeinde Kastl, und auch alle Helfer hinter der Bühne wird es jetzt richtig stressig: Am Sonntag tagsüber und ab Montag, 1. Juli, an jedem Abend stehen Hauptproben an. Am Mittwoch, 3. Juli, wird es wieder eine öffentliche Probe für die Kastler geben. Am Freitag, 5. Juli, hebt sich um 20 Uhr der imaginäre Vorhang zur Premiere der Schweppermannspiele 2013, die unter Leitung von Regisseur Michael Ritz gegenüber dem schon hochgelobten Spiel 2008 nochmals um kleinere Szenen und Figuren erweitert wurden. Bis 21. Juli lassen die Akteure dann die schicksalhaften Ereignisse des 14. Jahrhunderts wieder lebendig werden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht