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Region Amberg
Freitag, 21. September 2018 27° 2

Projekt

Alltag im Beruf und zuhause erleichtern

Am Klinikum St. Marien Amberg wurden 13 Peer Tutoren ausgebildet, die ihr Wissen an Pflegekräfte und Angehörige weitergeben.

Kerstin Wittmann, Pflegedirektorin am Klinikum St. Marien Amberg mit Kursleiterin Margarete Hirsch (hinten von links) sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Peer-Tutoren-Kurses und Kursleiterin Dagmar Panzer (Dritte von rechts unten Fotos: Klinikum/Hirsch
Kerstin Wittmann, Pflegedirektorin am Klinikum St. Marien Amberg mit Kursleiterin Margarete Hirsch (hinten von links) sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Peer-Tutoren-Kurses und Kursleiterin Dagmar Panzer (Dritte von rechts unten Fotos: Klinikum/Hirsch

Amberg.Gesundheit am Arbeitsplatz, die demografische Struktur in der Pflege und auch das Generationsthema: Das alles sind Faktoren, die die Arbeit von Pflegekräften in der heutigen Zeit beeinflussen. Sogenannte Peer Tutoren sollen helfen, Pflegekräfte, aber auch Patienten und Angehörige so zu beraten und anzuleiten, dass sie ihren Alltag im Beruf und zuhause erleichtern können. Am Klinikum St. Marien Amberg haben jetzt laut einer Mitteilung 13 neue Peer Tutoren aus dem Klinikum, dem Krankenhaus Rummelsberg, der Regens-Wagner-Stiftung und der Lebenshilfe Ingolstadt ihre Ausbildung abgeschlossen und sind feierlich verabschiedet worden.

Sie alle haben in den vergangenen Monaten viel darüber gelernt, die alltägliche Unterstützung in der Pflege an die individuelle Situation anzupassen oder Pflegekräfte und Patienten dabei zu unterstützen, auf Basis ihrer vorhandenen Kompetenzen weiter zu lernen. „Aufgrund des Fachkräftemangels und der immer schneller steigenden Anforderungen an die Pflegefachkräfte, sind wir verpflichtet, uns um unsere Mitarbeiter zu sorgen und ihnen die Arbeitsbedingungen so weit als möglich zu erleichtern“, betonte Kerstin Wittmann, Pflegedirektorin am Klinikum St. Marien Amberg. „Hier ist Kinaesthetics ein wichtiger Baustein.“

Die Peer Tutoren zeigten, was sie gelernt haben.
Die Peer Tutoren zeigten, was sie gelernt haben.

Und die Peer Tutoren sind quasi „Botschafter“ für Kinaesthetics auf den Stationen des Klinikums. „Wir sind praktische Anleiter, die zeigen, wie Bewegung genutzt werden kann, um beispielsweise die Mobilität von Patienten zu erhalten und im optimalen Fall sogar zu verbessern“, erklärte Margarete Hirsch, eine der Kursleiterinnen. Es gehe aber auch darum, die Pflegekräfte oder auch die Angehörigen bei ihren alltäglichen Arbeiten zu unterstützen: Sie haben bisher oft schwer gehoben, wenn sie beispielsweise einen Patienten bei der Bewegung unterstützen. Da gebe es Möglichkeiten und Techniken, sich selbst vor unnötiger Überbelastung zu schützen, betonte Hirsch. „Oft haben sich Bewegungsroutinen eingeschlichen, die wir aufzeigen und gegen die wir gemeinsam arbeiten können. Das kann zum Beispiel helfen, chronischen Rückenschmerzen vorzubeugen“, ergänzte die zweite Kursleiterin, Dagmar Panzer.

Die Begriffe

  • „Peer Tutor“

    bedeutet „Gleichrangiger Ratgeber“. Das heißt: Die Peer Tutoren vermitteln wichtige Bewegungs- und Anleitekompetenzen und begleiten so ihre Teamkollegen und Patienten konstruktiv im Lernprozess in der Praxis.

  • Bei Kinaesthetics

    geht es um die Erfahrung und Wahrnehmung der eigenen Bewegung mit dem Ziel, die Gesundheit zu fördern.

Bei der Absolventenfeier zeigten die Kursteilnehmer den geladenen Gästen anhand von Beispielsituationen ihr erlerntes Wissen und Können. Anschließend übergaben Pflegedirektorin Kerstin Wittmann und die beiden Kursleiterinnen Margarete Hirsch und Dagmar Panzer die Zertifikate an alle Teilnehmer. „Ich freue mich, dass mit Ihnen als Peer Tutoren ein weiterer Baustein für eine gute Gesundheitsentwicklung am Arbeitsplatz geschaffen wurde“, schloss Kerstin Wittmann.

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