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Senioren

„Alt werden zuhause“ soll erleichtert werden

Verantwortliche der Nachbarschaftshilfen in Amberg-Sulzbach tauschten Erfahrungen aus und wurden über Angebote informiert.

In Ammerthal, so die Seniorenbeauftragte Monika Fruth werden die Notfalldosen kostenlos verteilt. Foto: Lobenhofer
In Ammerthal, so die Seniorenbeauftragte Monika Fruth werden die Notfalldosen kostenlos verteilt. Foto: Lobenhofer

Amberg.Information, Austausch und Kooperation standen im Mittelpunkt des Treffens der Verantwortlichen der Nachbarschaftshilfen im Landkreis, das die AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ gemeinsam mit dem Seniorenmosaik Hirschwald organisiert hatte.

Zunächst informierte die Ammerthaler Seniorenbeauftragte Monika Fruth in Vertretung von Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec, die später dazustieß, über die Aktivitäten in Ammerthal. Dabei hob sie insbesondere hervor, dass SOS-Notfalldosen kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger verteilt werden.

Für die kurzfristig verhinderte Ulrike Zimmermann, die zum Thema „Flüchtlinge und Asyl“ sprechen sollte, stellte Barbara Hernes vom Seniorenmosaik Hirschwald Bewegungsprogramme für Senioren vor. Hernes, die auch als Referentin für den Sport der Älteren im BLSV Bezirk Oberpfalz tätig ist, erläuterte die Notwendigkeit der gezielten Bewegungsförderung im Alter.

Die Bildung eines dauerhaften Angebotes im Bereich Sport für Ältere kann für die Vereine eine Ergänzung bestehender Angebote und eine Möglichkeit zur Mitgliedergewinnung sein. Der BLSV Sportbezirk Oberpfalz, so Hernes, unterstützt und fördert die Bildung neuer dauerhafter Angebote. Mit dem Alltagstrainingsprogramm (ATP) sollen ältere Menschen ab 60 Jahren zu mehr Bewegung angeregt werden. Dieses wurde im Rahmen des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt. Teilnehmer lernen, wie sie ihre Umgebung zur Bewegungsförderung nutzen können. Zielgruppe sind Bürger, die einen sehr inaktiven Lebensstil führen. Nähere Informationen unter: www.aelter-werden-in-balance.de.

Über die VHS Amberg-Sulzbach wird für Menschen über 75 das Programm „Standfest und aktiv“ angeboten. Hauptziel ist die Erhaltung der Selbstständigkeit im Alter.

Seit kurzem bietet auch das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten mit dem Netzwerk „Generation 55plus“ in Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken Bildungsveranstaltungen zur Ernährung und Bewegung ab der Lebensmitte an. Infos unter: http:// www.stmelf.bayern.de/ernaehrung/ bildung/017212/index.php. „Sport und Bewegung trotz(t) Demenz“ ein Modelprojekt der Alzheimer Gesellschaft Bayern in Kooperation mit dem BLSV ist ein spezielles Bewegungsangebot für Menschen in der frühen Phase der Demenz. Info unter: https:// www.alzheimer-bayern.de/index.php/wir-fuer-sie/projekte/sport-und-bewegung-trotz-t-demenz

AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer erläuterte, dass der Helfertag 2019 voraussichtlich im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landkreises durchgeführt werden kann. Dieser soll auf Wunsch der Anwesenden im März/April 2019 wieder in Ensdorf stattfinden.

Themenvorschläge können bis Ende August 2018 an das Seniorenmosaik Hirschwald oder an die AOVE gemeldet werden.

Zur Datenschutz-Grundverordnung für Soziale Einrichtungen informierte Barbara Hernes über die seit 25. Mai geltende Datenschutzgrundverordnung. Sie machte deutlich, dass das Thema auch für Nachbarschaftshilfen wichtig sei, da hier mit personenbezogenen Daten gearbeitet werde.

Je nach Organisationsform ist der Datenschutzbeauftragte der zuständigen Gemeindeverwaltung Ansprechpartner oder der Vereinsvorsitzende.

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