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Bildung

Amberger Gymnasiasten an der Wahlurne

Das GMG beteiligte sich an der bundesweiten Initiative „Juniorwahl“ und wartet nun gespannt auf das Gesamtergebnis.

Beim Projekt Juniorwahl am GMG wurde der Wahlgang originalgetreu simuliert. Foto: Gregor-Mendel-Gymnasium
Beim Projekt Juniorwahl am GMG wurde der Wahlgang originalgetreu simuliert. Foto: Gregor-Mendel-Gymnasium

Amberg.Am Sonntag wird der 19. Deutsche Bundestag gewählt. Seit Wochen bestimmt der Wahlkampf der einzelnen Parteien die Schlagzeilen. Auch viele jungen Menschen verfolgen gespannt das politische Geschehen. Aktiv an der Wahl beteiligen dürfen sich jedoch nur die Deutschen, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Um den Jugendlichen dennoch die Gelegenheit zu geben, sich genauer mit der Bundestagswahl 2017 zu beschäftigen, hat sich das Gregor-Mendel-Gymnasium mit der 10. Jahrgangsstufe an der bundesweiten Initiative „Juniorwahl“ beteiligt. „Bewusste und kenntnisreiche Auseinandersetzung mit politischen Fragen macht immun gegen die simplifizierenden Behauptungen der Populisten.“, meint der Schulleiter des Gregor-Mendel-Gymnasiums, Oberstudiendirektor Peter Welnhofer dazu. Schließlich sei ein Ziel der Reform der Lehrpläne am Gymnasium auch die Stärkung der politischen Bildung.

Deshalb wurde am GMG dafür eigens der Projekttag „Juniorwahl“ für die Zehntklässler ins Leben gerufen. Dieser setzte sich aus mehreren Modulen zusammen. Zum einen erhielten die Schüler viele Informationen über Funktionen und Aufgaben des Bundestags, auch der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme wurde erläutert.

Zum anderen standen die Parteien und ihre Programme im Mittelpunkt. So konnten die Jugendlichen nicht nur mit Hilfe des „Wahl-O-Mat“ ihre persönlichen Präferenzen ausloten, sondern sie erarbeiteten zudem in Kleingruppen die wesentlichen Zielsetzungen bekannter Parteien und präsentierten die Ergebnisse anschließend im Klassenverband.

Am Ende des Vormittags ging es – wie bei der echten Bundestagswahl – für die Schüler an die Wahlurne. Dabei wurde der Wahlgang originalgetreu simuliert, das heißt die Jugendlichen begaben sich mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in ein eigens dafür eingerichtetes Wahllokal, wo sie ihre Stimmzettel erhielten, in der Wahlkabine ihre Kreuzchen setzten und letztlich den Stimmzettel in die Wahlurne warfen.

Auf die Bekanntgabe der Ergebnisse müssen die Schüler jedoch noch etwas warten, da das Gesamtergebnis der Juniorwahl erst am Wahlsonntag um 18 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht wird.

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